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Aufbaustudium Diplom Maschinenbau 5 Semester
#1
Hallo Leute,
erstmal Respekt für das tolle Forum. Ich habe mich durch einige Themen gelesen und ich bin schon etwas schlauer.
Mein Dilemma: Ich habe im Frühjahr meinen Maschinenbau Bachelor an ner FH in Leipzig gemacht und möchte nun ein weiterführendes Studium anhängen. Unter anderem habe ich auch in DD beworben für das 5-semstrige Maschinenbau Aufbau Diplom. (wurde auch angenommen) Ich hadere seit Wochen mit meiner Entscheidung, ob ich die Chance in DD ergreifen sollte, oder nicht. Vielleicht fällt es mir einfacher eine Entscheidung zu treffen, wenn ihr mir mit folgenden Fragen weiterhelfen könntet:

1. Laut Website der TUD muss ich in meinem ersten Semester Grundlagenfächer wie HMAII, Thermo etc. belegen. Diese ganzen Geschichten hatte ich jedoch recht erfolgreich bereits bei meiner alten Hochschule abgeschlossen. Also meine Frage: Wie stehen die Chance für eine Anerkennung solcher Vorlesungen? Hat jemand Erfahrungen auf diesem Gebiet? (Gerade als FH’ler hab ich da Angst…)

2. Habe ich das richtig aufgefasst, dass die Stundenpläne, sofern man seine Vertiefungsrichtung vorher gewählt hat, in Stein gemeißelt sind? (Eine Art „Selbstbau“ von Stundenplan ist nicht nötig)

3. Präsenszeiten. Wie sieht es im Schnitt mit der Pflicht aus, Veranstaltungen wahrzunehmen? Ich hatte in der Vergangenheit relativ viele Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht (nahezu die Hälfte).

4. Master vs. Diplomabschluss. Der Diplomstudiengang ist ja ganz offensichtlich in „Modulbauform“ angelegt. (Eigentlich ähnlich einem Masterstudiengang). Von anderen Unis habe ich gehört, dass dort auch Diplomabschlüsse angeboten werden, man jedoch zusätzlich noch den Master bekommt. Quasi einen Doppelabschluss. Gibt es sowas möglicherweise auch an der TUD?

5. Um mir der ganzen Geschichte sicherer zu werden, überlege ich eine Studienberatung aufzusuchen. Allerdings habe ich konkrete Fragen bzw. bin bereits tief in der Materie drin – ich benötige keine „allgemeine Beratung“, sowie sie mir auf der TUD Website erscheint. Hat jemand also einen Tipp für eine „lohnende“ Beratung?
Das wären soweit meine Fragen. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, oder noch besser … vielleicht gibt es jemanden der die oben genannte Prozedur bereits hinter sich hat….

Grüße und Danke
Icke.
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#2
Hi Icke,

ich kann dir nicht alle Fragen beantworten, ein paar aber schon.

Zu 1: Anerkennung ist von Person zu Person unterschiedlich, deswegen kann man da keine einheitliche Aussage bringen. Wenn du es aber schon gut bestanden hast, solltees dir im Extremfall nicht mehr schwer fallen, dass Zeug nochmal zu machen, auch wenn´s ärgerlich wäre.

Zu 2: An sich steht der Stundenplan fest. Das ist richtig. Teilweise kannst du überlegen zu anderen Übungen zu gehen, aber mehr auch nicht.

Zu 3: Bei uns gibt es keine Anwesenheitspflicht. (Anwesenheitslisten sind verboten.) Trotzdem ist es natürlich ratsam die Vorlesungen und Übungen zu besuchen. ;-)

Zu 4: Nein, bei uns gibt es nur das Diplom und keinen Doppelabschluss. Ein Master ist zwar mit dem Diplom gleich zusetzen, aber du studierst nun einmal auf Diplom und nicht auf Master. Das ist schon ein Unterschied und so nen Doppelabschluss an anderen Unis ist auch nicht so io.

Zu 5: Am besten mit jmd reden, der deine Vertiefung gewählt hat. Da bekommt man die meisten Infos aus erster Hand. Wenn es allgemeine Dinge zum Ablauf etc. sind, kannst du natürlich auch beim FSR vorbei gucken bzw. anschreiben. Und hier im Forum findest du auch relativ viele Antworten.

Liebe Grüße,
Mandy Schulz

ehemaliges FSR-Mitglied
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#3
Hallo zurück.

Erstmal: Gute Idee sich in Dresden zu bewerben. Wink

Und dann zu deinen Fragen:
1. Hier: http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/faku...ormationen findest du ein Formular zur Anerkennung von Studienleistungen, die an anderen Hochschulen erbracht wurden. Insgesamt kannst du dir als FH-ler nach dem was da draufsteht 3 MODULE anerkennen lassen. Du kannst es natürlich auch nur für einzelne Fächer eines Moduls machen (weil der Rest notentechnisch nicht passt, oder du ihn noch nicht hattest), dann aber eben für Fächer aus den 3 Modulen. Ob auch mehr Module möglich sind, müsste man beim Prüfungsamt nachfragen - irgendwo geisterte mal sowas rum. Man geht dann irgendwann im Semester mal zum Prof, erklärt die Situation und fragt ihn, ob er das anerkennen würde.

Konkrete Erfahrungen (sowohl von mir, als auch meinem Umfeld) liegen in den folgenden Fächern vor:
- Technische Thermodynamik - Energielehre: Einfach mit der Modulbeschreibung, Zeugniskopie und dem Formular zur Professorin und die unterschreibt das dann.
- Arbeitswissenschaften und BWL: Dito, schaut sich die Modulbeschreibung noch weniger an.
- Technische Mechanik C (Festigkeitslehre): Will zusätzlich die Unterlagen aus deinem Studium sehen, aber wenn das passt kein Problem.
- einige Vertiefungsfächer: Wollen meistens die Unterlagen sehen, die gibst du dann da ab, der Prof schaut es sich an, du kommst nochmal zum Gespräch, ihr redet ein wenig und dann kriegst du - sofern die Inhalte stimmen auch deinen Zettel unterschrieben.
Also einfach trauen. Den Kopf haben sie hier noch keinem abgerissen. Die Inhalte kannst du im vorhinein ja mal mit den Modulbeschreibungen und den Vorlesungsskripten abgleichen. Anschließend geht der Zettel noch durch den Prüfungsausschuss - aber das scheint eher eine Formalität zu sein. Zumindest habe ich noch von keiner Ablehnung gehört.

2. Die Stundenpläne vom FSR sind im Wesentlichen Vorschläge, mit denen du es in der Regelstudienzeit durch das Studium schaffen solltest. Du kannst aber auch Vorlesungen vorziehen (hab ich dieses Semester gemacht, kräht kein Hahn nach) - musst dann aber schauen, dass die Prüfungstermine sich nicht überschneiden. Und in deiner Vertiefungsrichtung hast du meist einige Pflichtfächer, aber dann auch Wahlpflichtfächer. Die sind ALLE in dem Stundenplan vom FSR eingetragen. Also kann man da zum Ende hin noch was rausstreichen. Bei den Aufbaustudenten sind meist auch alle Vertiefungen in einem Stundenplan eingetragen, da heißt es also auch schauen, was du wirklich brauchst. Ist aber eher für das 3. und 4. Semester relevant.
Selbstständig musst du "nur" noch die AQuA Module einbauen. Da gibt es vom Prüfungsamt Anfang des Semesters eine Liste mit Empfehlungen, welche Fächer sich eignen würden. Nach Rücksprache mit dem Prüfungsamt sind aber auch andere Fächer möglich.
Finde ich eigentlich recht bequem. Wink

3. Anwesenheitspflicht hatte ich zumindest bisher nur bei den Mess- und Automatisierungstechnik Laboren, da die benotet werden. Sonst ist das hier eigentlich egal. Gezwungen wirst du nicht. Aber zumindest die Rechenübungen sollte man meist mitnehmen. Über manche Vorlesungen kann man sich streiten, aber der Großteil scheint mir doch recht gut gemacht.

4. Das mit dem Master UND Diplom-Abschluss ist glaube ich nicht als Doppelabschluss zu verstehen. An den anderen Unis dürfen sich die Masterabsolventen eben auch Diplom-xxx nennen. Es dürften keine Doppelabschlüsse im wirklichen Doppelabschluss-Sinn (a la an 2 Unis studiert, o.ä.) sein. In Dresden steht nur der Dipl.-Ing. am Ende auf dem Zeugnis.
Ansonsten denke ich persönlich: Hauptsache man kommt auf 5 Jahre Studium. Ob man das nun Master oder Diplom nennt ist doch wurscht.

5. Beschreibe mal deine Fragen ein bisschen.

So. Jetzt musst du den Studienplatz nur noch annehmen. Wink

Viele Grüße,
Kat

PS: Bei Fragen und Unklarheiten: immer weiter Fragen.

Edit: zu langsam. Sad
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#4
Nicht traurig sein, Kat ;-) Ich fand persönlich deine Antwort noch besser. Scheinst dich ja auch da besser auszukennen und so soll das ja auch sein. Hauptsache dem Fragensteller kann geholfen werden ;-)
Mandy Schulz

ehemaliges FSR-Mitglied
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#5
@Celesta
Ich bin ja auch im Aufbaustudium. Big Grin Also sollte ich mich da ja halbwegs auskennen.
Aber ansonsten stimme ich dir zu: Hauptsache es wird wem geholfen.
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#6
Also erstmal vielen Dank für die schnellen und vorallem ausführlichen Antworten! Ich bin echt begeistert ... das Forum ist besser als jede Studienberatung.

Ich habe noch mehr Fragen:


1. Wie sieht es aus mit Gruppenprojekten. Sind die massenhaft vertreten, oder ist man mehr oder weniger Einzelkämpfer? (Bei uns wurde es mit Gruppenbelegen etc. hinten raus immer mehr.)

2. Wie ist es mit den Räumlichkeiten der TU bzw. sind lange Fahrzeiten in der Stadt an der Tagesordnung? In Leipzig musse man öfters quer durch die Stadt fahren, da übertrieben gesagt, jede Vorlesung in einem anderen Teil der Stadt stattgefunden hat. Wie ist das bei der Vertiefungsrichtung "Allgemeiner und konstruktiver Maschbau"? Alles in der Nähe der Fakultät oder auch Sightseeing durch Dresden?

3. Ich habe noch ganz gute Nebenjobs in LE und überlege zunächst zwischen LE und DD zu pendeln. Glaubt ihr, das ist machbar oder ratet ihr von so einem Plan komplett ab? (Ich habe in den Stundenplänen der vergangenen Jahre gesehen, dass bspw. freitags komplett frei ist ... das wäre von Vorteil für das Pendeln)

Vielen Dank für eure Hinweise.

Icke.
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#7
Muhaha.
Ich nehm das mal als Kompliment. Wink

Zumindest in den ersten 2 Semestern war bei uns eher Einzelkämpfertum mit Partnerarbeit bei den MAT-Laboren angesagt. Man vergleicht und rechnet aber doch auch mal Übungsaufgaben etc. mit einander.
Bei uns (LRT) geht das in den nächsten 2 Semestern, also dem 3. und 4. Semester, mit den Belegen verstärkt los. Schau vielleicht mal in die Beschreibung der Vertiefungsmodule, meist steht da was von Belegarbeiten und Laboren o.ä. wenn diese erforderlich sind (und benotet werden) bei der Bildung der einzelnen Fach-/ Modulnote dabei. Alternativ könntest du die für dich relevanten Fächer auch einfach mal im Bombentrichter suchen und schauen, was sich da so zu anfinden lässt.

Eigentlich ist der Maschinenbau in ca. 15 Minuten zu Fuß auf dem Hauptcampus zu erlaufen. Im Wesentlichen sitzen die Leichtbauer, Luft-und Raumfahrer und Arbeitswissenschaftler (und die, die ich vergessen habe ... ) aber auch zum Teil auf dem Campus in Johannstadt. Bis dahin sind es gut 30 Minuten mit den Öffentlichen und ca. 20 Minuten mit dem Rad (letzteres hab ich mir sagen lassen. Big Grin) ... Zumindest bei uns ist es aber so, wenn man schon zur Johannstadt muss, hat man meist mehrere Veranstaltungen hintereinander dort. In den bisherigen 2 Semestern musste ich aber bisher nur zum Arbeiten als Hilfskraft in die Johannstadt. Und mit geschickter Fächerwahl kann man vermutlich sein gesamtes Studium auf dem Hauptcampus haben.

Beim Pendeln kommt es darauf an:
Variante 1: Täglich von Leipzig nach Dresden fahren halte ich für nicht machbar. zu großer Fahrtaufwand. Da hättest du ja nur Fahren - Uni - Fahren - Schlafen. Und irgendwann sollte man ja noch was fürs Studium machen.
Variante 2: Montags bis Donnerstags in Dresden, Freitags bis Sonntags in Leipzig. Ist machbar. Ich habe das in etwa so mit Berlin gemacht (nicht ganz jede Woche, aber fast). Geht über die Dauer aber auch an die Substanz. Kommt aber auch darauf an, wie du das wegsteckst, wieviel und wie schnell du lernst/ lernen musst, wieviel Haushalt du an beiden Orten führen musst, usw.
Ich hab es jetzt in den nächsten Semestern nur noch so, dass ich alle 2 bis 3 Wochen pendele und das ist auch gut so. Wink
Ansonsten: Ausprobieren. WG finden und vor allem am Anfang des Semesters ist die Zeit meist noch recht locker. Vor der Prüfungszeit wird es dann anstrengend.

Viele Grüße,
Kat
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#8
Ok. Damit habe ich fast alle Infos, die ich brauche, um zu entscheiden. Allerdings nur fast:

1. Wie ist das mit dem Semesterticket? Ich nehme an, dass damit die öffentlichen Verkehrsmittel in DD "frei" genutzt werden können?! Wie weit reicht das Ticket? (Komm ich damit auch bis nach LE?)

2. Ist es generell so, dass freitags im Aufbaustudium frei ist, oder ist/ war das nur Zufall in den vergangenen Jahren. Wie ist da eure Erfahrung?

3. Wie sieht es aus mit den Prüfungsperioden? In Leipzig hatten wir 3 Wochen Prüfungsperiode in der mitunter 10 Prüfungen abverlangt worden. (Teilweise hatte wir auch schon 2 Wochen vor der Prüfungsperiode (während normaler Vorlesungszeit) Prüfungen zu schreiben. (Das war jedesmal die Härte.) Wie ist das an der TUD? (Prüfungsanzahl, Dauer Prüfungsperiode?)

Grüße und Danke^2

Icke
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#9
Dann lass uns aber auch wissen wie die Entscheidung ausfällt. Wink

1. Zum Semesterticket gibts hier: http://www.vvo-online.de/de/tickets_und_...index.aspx und hier: http://www.stura.tu-dresden.de/semesterticket Informationen.
Mir scheint es grade so, als kämst du nicht bis nach Leipzig. Aber vielleicht weiß da jemand vom FSR mehr.

2. Der freie Freitag ist Zufall - aber bis 20 Uhr an einem Freitag wird auch kaum einer der Profs machen wollen. Wink Aber generell sind die Stundenpläne sich über die Jahre recht ähnlich - die aktuellen kommen immer so Mitte September raus.

3. Prüfungsperiode sind 4 Wochen. Die Anzahl der Prüfungen kannst du in der Studienordnung nachschauen. Da ist die bevorzugte Belegung der Fächer gegeben. Man kann mit ca. 7 Fächern pro Semester durchkommen - zumindest bei uns. Man kann auch mehr machen. Wink
Es gibt aber auch Prüfungen in der letzten Vorlesungswoche - scheint aber die Ausnahme zu sein, ich hatte das bisher nicht.

Viele Grüße,
Kat
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#10
HI Icke,

versuch ich mal wieder mein Glück^^

Zu 1: Du kannst frei in DD mit Bus und Bahn fahren und sachsenweit mit Zug. (http://www.stura.tu-dresden.de/semesterticket <-- die genauen Daten.) Auf jeden fall kommst du ohne Probleme nach Leipzig und das am Tag stündlich.

Zu 2: Kann ich dir leider nicht genau sagen, weil ich kein Aufbaustudent bin. (Meine Erfahrung mit dem Stundenplan ist, dass es sich in den 1-4 Semester kaum ändert und ab 5. Semester häufiger Vorlesungen etc. geändert werden. Weiß aber nicht ob das nur bei VT bzw. LVTist oder allgemein.)

Zu 3: Wir haben 4 Wochen Prüfungsperiode am Ende des Semesters wo keine Vorlesungen etc. sind. Die Anzahl der Prüfungen richtet sich natürlich nach deiner Prüfungsanmeldung und deinem Pensum pro Semester. Wenn man alle mitmacht, die im normalen Stundenplan stehen, dann sind es meist um die 6. Dazu kommt dann aber noch Sprache und Studium Generale, die auch gerne in der letzten Vorlesungswoche geschrieben werden. Alle anderen Prüfungen werden aber auf jeden fall in der Prüfungszeit geschrieben. (Die Angaben beziehen sich jetzt auf normale Studenten mit der Anzahlm der Prüfungen.)

Liebe Grüße,
Mandy Schulz

ehemaliges FSR-Mitglied
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#11
Hey,

Pendeln zwischen Dresden und Leipzig im RE ist mit dem Semesterticket problemlos möglich. Auch in Dresden kannst du alle Verkehrsmittel nutzen.

Ich bin die Strecke selber 1 Jahr lang gependelt. Es geht, nervt aber ziemlich schnell. Du fährst dann halt jeden Tag, den du nach Dresden musst 3-4 Stunden Zug. Plus Anreisezeit zum Bhf etc.
Wenn du sehr diszipliniert bist, kannst du in der Zeit natürlich super lernen bzw. nacharbeiten.

Das Problem geht ja aber schon damit los, dass du abends nicht mal eben mit den Kollegen ein Bierchen mehr trinken kannst, weil der letzte Zug um 10 (oder so) fährt. Und jedes Mal eine Übernachtung organisieren....puh...
Dann lieber ein 200 Euro Zimmer im Studentenwohnheim besorgen und nur an den Wochenenden hin- und herfahren.

Fazit: Für einen kurzen Zeitraum kann ich das tägliche Pendeln empfehlen, für 2-3 Jahre würde ich es nicht machen.
Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
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#12
Nocheinmal vielen Dank für eure ehrlichen Antworten. Ich werde nächste Woche sicherlich mal nach DD kommen und mir selbst ein Bild machen von den Räumlichkeiten.

Wie ist eigentlich das Verhältnis zwischen Student und Prof? Bzw. gibt es überhaupt ein nennenswertes Verhältnis? In Leipzig ist es ein relativ kleiner Campus gewesen und mit fortschreitetenden Semester auch ein immer kleiner werdenden Kreis. Heißt die Profs waren nicht unbedingt unnahbare Personen, sodern konnten hier und da auch individuelle Fragen beantworten. Auch per Mail waren / sind 80 Prozent gut erreichbar, ohne vorher Kopfstände zu machen. Wie ist da die Erfahrung bei euch? (Man hört ja die Schauergeschichten von 1000 Leuten im Saal, man selbst ist auf deutsch "Schütze Arsch" und die Profs sind unnahbar und den Studenten egal) Vorurteil oder traurige Wahrheit ?
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#13
Achtung: Alle Zahlen sind Schätzwerte und sollen so die Relationen darstellen. Smile Und irgendwie ist mein Geschribsel grade konfus und verschachtelt.

Das mit dem fortschreitenden Semester und immer kleiner werdenden Gruppen ist auch in Dresden so. Zu Beginn im Grundstudium (1. Semester) sind es noch ziemlich viele (ca. 900 - vom Hörensagen) - im 5. Semester in Messtechnik sind es dann noch so 600 und in den einzelnen Vertiefungsrichtungen sitzen so schätzungsweise 50-80. In einzelnen Vorlesungen der Spezialisierung sitzt du dann teilweise auch nur mit 20 Mann.

Die meisten Professoren sind auch schon in den großen Vorlesungen zugänglich - Ausnahmen gibt es sicher immer - aber begegnet ist mir noch keiner, spätestens in der Vertiefung erkennen sie dich nach einem oder zwei Semestern aber auch auf dem Gang wieder, in dem Sinne, dass sie wissen, dass du in ihre Vorlesung gehörst. Wink

Im Aufbaustudium bist du also eigentlich nur bei deinen Nachholfächern in einem recht großen Pulk an Studenten. Der Rest ist fast alles schon auf die Vertiefungsrichtung bezogen. Bis auf Fragen zur Anerkennung musste ich noch keinem Prof eine Mail schreiben. Diese wurden jedoch alle prompt beantwortet. Bzw. einmal (kurz vor Weihnachten) wurde mir gleich mitgeteilt, dass man sich erst zu Beginn des neuen Jahres drum kümmern kann, was, wenn man es weiß, ja auch vollkommen ok ist.

Ansonsten: Ich kam von einer kleinen Wald und Wiesen FH (3500 Studierende) und dort stand man mit den Dozenten stellenweise auf du und Vorname. Ganz so ist es hier nicht. Aber wer Fragen hat, muss sich nur trauen und den Mund aufkriegen, dann läuft das alles. Wink

Viele Grüße,
Kat
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