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Dresden Nazifrei
#51
Zitat:Wer aber Antifa, Nazis und Blockierer in eine Schublade haut, hat meiner Meinung nach, nicht genug Ahnung um sich eine leisten zu können.
Die Ideologie rechtfertig also Straftaten?

Hier müssen wir uns ja nicht gegen einen diktatorischen Staatsapparat wehren, wogegen der Einsatz von Gewalt sogar vom Gesetz gedeckt ist, sondern gegen gesprochenes Recht, welches versucht alle Interessen abzuwägen. Ob der Ausgleich gelingt sollte man vielleicht eher in einer Debatte denn in gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Ordnungskräften klären. Diese haben auch nur einen Auftrag, der von der Legislative und Judikative vorgegeben wird, ausgeführt. Sicherlich nicht in allen Fällen 100-prozentig korrekt, aber in Anbetracht der Menschenmassen wollte ein Großteil der Beamten sicherlich so handeln das Gefahr vermieden wird. Denn auch die Beamten halten schlussendlich für die Allgemeinheit wieder ihre Knochen hin.

btw Idioten gibts wohl überall, und wo eine gewalttätige Atmosphäre mit Imponiergehabe und Geschrei zusammentriffts gibt es nun mal Aggressionen.
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#52
Zu bedenken ist auch, dass die Polizei letztes Jahr argen juristischen Ärger bekam, weil sie die Sitzblockaden am Neustädter Bahnhof und am Albertplatz nicht geräumt hat.
Dieses Jahr mussten also die richterlichen Beschlüsse umso mehr durchgesetzt werden.

Dass jetzt ein Bundestagsvizepräsident – der ja auch eine Änderung der Gesetzgebung anregen könnte – sich auch noch solche Äußerungen wie "Die Polizei ist vollauf beschäftigt, die Neonazis zu schützen. Das ist so. Das ist sächsische Demokratie" [1] von sich gibt, scheint die Ideologie tatsächlich der Demokratie vorzuziehen.

Eigentlich sieht man daran wieder nur: egal, was gemacht wird, es ist falsch.

Und jetzt mal eine Quizfrage:
Warum wurden kommunistische Parteien in der Bundesrepublik verboten, aber bei den rechten, allen voran der NPD als prominentestes Beispiel, scheiterte das bisher?
It’s not that I’m not a “morning person”. I love mornings.
I’m just not a “waking up person”.
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#53
@PT2006: Na klar waren die Blockaden verboten. Aber die Botschaft "Diese Stadt hat Nazis satt" ist dadurch doch ganz gut rübergekommen, oder nicht? Und das war den meisten dann die Anzeige wohl wert. Dafür gab es keinen "Gedenkmarsch".
Dass die ganze Sache sich ein bisschen mit der Toleranzbehauptung widerspricht ist mir auch bewusst, weil man ja dann auch die Nazis/den Gerichtsbeschluss hätte tolerieren müssen.

Dass die Polizei so rund gemacht wurde und auch angegriffen, das finde ich auch einfach daneben. Aber Idioten gibt es immer dabei. Und ändern können wir es auch nicht mehr.
Wer nix weiß, muss alles glauben und nur wer zweifelt kann die Wahrheit finden.


Gedanke des Tages: Wer Fehler zuerst bei anderen sucht, hat schon seinen Ersten getan.



Heinrich Uhlmann
FSR-MitgliedRolleyes
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#54
Black Dragon schrieb:Und jetzt mal eine Quizfrage:
Warum wurden kommunistische Parteien in der Bundesrepublik verboten, aber bei den rechten, allen voran der NPD als prominentestes Beispiel, scheiterte das bisher?

Weil die für die sog. Volksparteien die größere Gefahr waren?!
Christian Morgenstern schrieb:[B]Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung ausspricht.[/B]
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#55
Black Dragon schrieb:Und jetzt mal eine Quizfrage:
Warum wurden kommunistische Parteien in der Bundesrepublik verboten, aber bei den rechten, allen voran der NPD als prominentestes Beispiel, scheiterte das bisher?

Weil zu viele Verfassungsschützer in den Parteien sind (Link)

SCNR
Füllhöhe des Textes technisch bedingt!

----------------------------------------
Matthias Zagermann
Jünger der polyphonen PVC/PVAc-Scheiben

Zitat:Jede Entscheidung ist der Tod von Milliarden von Möglichkeiten
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#56
sind dann bei der NPD etwa keine Verfassungsschützer?
Es ist ja längstens bekannt wie die dort drauf sind.
Ich vermute eher, dass es für den Staat einfacher zu überwachen ist, wenn die in einer großen Partei organisiert sind ?!?
Anderst kann ich mir das nicht erklären... so blind kann auch der deutsche Staat nicht sein.

gruß
Nico
wir können alles - ausser hochdeutsch
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#57
ohne das geld vom verfassungsschutz gäbe es die NPD schon seit 5 jahren nicht mehr.

umgekehrt gilt das aber auch und das sollte einem zu denken geben.
[Bild: 26_19_trex-sigi.jpg][URL="http://www.dtclan.de"]
[/URL]
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#58
Man muss sich einfach mal überlegen welche Dimension dieses - fast schon - "Event" in Dresden angeommen hat.
Viele Bürger können nicht mal mehr ihr Haus verlassen, wegen Straßensperren, Chaoten, Polizeikontrollen etc.
Fragt jemand all die Leute?
Ich bin fast nicht zu meiner Wohnung gekommen, wegen Polzei, Straßensperren, Kontrolle etc.
Gegen Nazi schön und gut, aber dann soll die Demo nicht in Dresden stattfinden.
Können sich alle Partein gern auf einem großen Feld treffen, wo keine Autos demoliert werden können, nichts brennt oder zerstört werden kann.
Dort können alle demonstrieren und ihre Botschaft verbreiten, von mir aus sich auch verprügeln, wenn das ihr Niveau und Aussage ist, aber nicht in Dresden, wenn die Leute Angst haben müssen auf die Straße zu gehen oder alle 10 Meter von der Polizei kontrolliert werden.
Ich habe absolut kein Verständnis mehr!

P.S. Die Demonstranten bekommen das demokr. Recht zu demonstrieren - Was ist mit den zehntausenden Einwohnern? Die haben Pech gehabt. Wo sind da ihre demokratischen Rechte?
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#59
Petition gegen die Kriminalisierung von FRIEDLICHEN Protesten und für eine sachliche Debatte über den Umgang mit rechten Aufmärschen.
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#60
Erstaunlich, dass da 15.000 Dresdner beteiligt waren, von denen auch in der restlichen Petition die Rede ist…

Die echten Dresdner wurden doch von der Polizei nicht durch die Absperrungen gelassen. Ich erinnere da mal an den empörten Großvater, der mit seinen Enkeln zur Pitiplatsch-Aufführung um 15 Uhr über die Marienbrücke wollte und wegen der Demonstrationen nicht passieren durfte.

Zitat:Die Bürger Dresdens eint der Wunsch, sich menschenverachtenden Aufmärschen entgegenzustellen
Mich eint der Wunsch, dass die sich mit ihren Aufmärschen von der Stadt fernhalten.
Die Petition an sich finde ich aber gut.

Wenn sich zum Erhalt des Weltkulturerbes nur solche Massenbewegungen gefunden hätten und das gleiche Ergebnis erreicht hätten…

Wenn ich die Berichte der AntiFa lese, kommt es mir fast so vor, als hätte die Polizei ein Schmierentheater gegen mehr oder minder friedliche Blockaden abgezogen und keine Leute für die Marschrouten der Rechten zur Verfügung gehabt.
Trotzdem wollen mir die Bilder hier und hier das Gegenteil von größtenteils friedlichen Demonstrationen vermitteln.
It’s not that I’m not a “morning person”. I love mornings.
I’m just not a “waking up person”.
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#61
Black Dragon schrieb:Erstaunlich, dass da 15.000 Dresdner beteiligt waren, von denen auch in der restlichen Petition die Rede ist…

Die echten Dresdner wurden doch von der Polizei nicht durch die Absperrungen gelassen. Ich erinnere da mal an den empörten Großvater, der mit seinen Enkeln zur Pitiplatsch-Aufführung um 15 Uhr über die Marienbrücke wollte und wegen der Demonstrationen nicht passieren durfte.
Mein Gott...kommst du aus Dresden? Bin hier jahrelang zur Schule gegangen und jetzt studiere und wohne ich hier und glaub mir ich hab selbst mitgekriegt wie sich vor allem die Meinung der Dresdner zu den Gegendemonstranten geändert hat...

Die Mehrheit der Dresdner hat es satt, dass hier jedes Jahr tausende Rechte durch die Straßen gezogen sind.
Es irrt der Mensch solang er strebtConfusedhifty:
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#62
ohne worte: http://www.tagesschau.de/inland/handyueb...ng100.html
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