Bombentrichter
Archiv => Erstsemester-Unterstützung => Topic started by: Philipp² on September 21, 2011, 08:30:16 am
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Hallo,
Ich fange im WS 11/12 an, Maschinenbau zu studieren. Die Brückenkurse sind ja bereits im Gange. Chemie konnte ich nicht besuchen, da war ich im Urlaub. Nun überlege ich, zu Mathe und Physik zu gehen. Das Problem ist jedoch, dass ich aus Leipzig bin und noch nicht ins Wohnheim eingezogen sein werde, wenn die ersten Vorlesungen/ Seminare stattfinden.
Nun meine Frage: Sind die Brückenkurse wirklich so sinnvoll oder nicht? (Ich war Mathe Leistungskurs und hatte 13 Punkte. Physik nur Grundkurs mit 14 Punkten.) Würdet ihr mir empfehlen, extra für die Kurse nach Dresden zu fahren oder nicht? Wenn nicht würde ich die Materialen, die im Internet zu finden sind ordentlich durcharbeiten. Reicht das, oder bieten die nur einen kleinen Ausschnitt, des behandelten Stoffes?
lg Philipp
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kommt immer drauf an....
hast du nach dem ABI eine "Auszeit" genommen oder noch in diesem Jahr?
wenn du dein ABI dieses Jahr gemacht hast, solltest du in den Brückenkursen nicht unbedingt viel lernen - ich fand die kurse damals ganz gut, um generell mal wieder reinzukommen, da mein ABI da durch den Bund bereits ein Jahr her war.
aber wenn du meinst, noch halbwegs fit in den einzelnen fächern zu sein, dann brauchste die nicht mitzunehmen
und falls du dir in einzelnen bereichen unsicher bist, dann gehste halt zu den einzelnen vorlesungen - die themen sollten ja bei den Professoren auf der webseite zu finden sein....
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Hi, Ich habe dieses Jahr Abi gemacht. So lange ist es also noch nicht her.
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dann langweilst du dich mit sicherheit dort.
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Hallo,
also ich würde zum Brückenkurs hingehen. Ich habe damals schon meine ersten Freunde kennengelernt. :-) Naja, ich habe im Brückenkurs einen Schock bekommen was ich alles nicht weiß.
Viel Spaß beim Studienanfang!
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Mir wiederum (auch sofort nach dem Abi angefangen) hat der (Mathe-)Brückenkurs nichts gebracht - außer vielleicht einen Eindruck über das noch ungewohnte Mathematiker-Fachchinesisch ;). Aber das erlebt man noch reichlich und ich glaube nicht dass die paar Vorlesungen einen schneller dran gewöhnen lassen... Aber das ist wohl bei jedem anders.
In der Mathevorlesung fängt man eh von null an bzw. man merkt zwischendrin was man wiederholen sollte - z.B. das Integrieren auffrischen.
Hingehen und anschauen kann natürlich nicht schaden. Wenn du am Rand sitzt, kannst du ja auch wieder unaufällig verschwinden wenn du merkst, dass es dir nicht so viel bringt.
Ich würde es jedenfalls nicht noch mal machen und lieber die restliche freie Zeit genießen. :D
Zu den anderen Brückenkurse kann ich nichts sagen. Aber wenn du Physik in der Schule belegt hast, sollte das auch reichen. IMHO wird in der Uni sowieso "nur" aus der Schule bekannte Thematik behandelt. Natürlich schon auf einen bisschen höheren Niveau als im Grundkurs. Aber wenn man die Prinzipien in etwa verstanden hat, braucht man den Brückenkurs nicht.
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definitv hingehen,
so kommste schneller ins unileben. natürlich nicht zu überernst nehmen, aber ich hab da wenigstens paar kontakte geknüpft, die was anderes studieren als Masch.
gibt genug maschis an der uni... wirste ja noch sehen :D
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würde dir auch empfehlen hinzugehen. auch wenn der stoff ansich nicht neu sein mag, ist die art wie er vermittelt wird im vergleich zum gymnasium doch anders und zunächst gewöhnungsbedürftig. schon wenn dir die kurse helfen dich an den neuen vortragsstil zu gewöhnen wirst du davon in den ersten vorlesungen profitieren.
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Hallo:)
also ich war letztes jahr auch dort....es ist gut um schon mal zu sehen wie das wissen vermittelt wird, ihr seht schon mal was von der uni und lernt vielleicht schon ein paar leute kennen, aber zu ernst sollte man es nicht nehmen....gerade bei physik (was ich im abi auch als leistungskurs hatte) fand ich die vorlesung ziehmlich krass...und hab nicht sehr viel verstanden, aber in der vorlesung findet ihr ja auch leute aus der verschiedensten studiengängen....in denen unterschiedlich viel physik benötigt wird....also nicht verrückt machen lassen, wenn das studium dann richtig losgeht, wird in der vorlesung dann sowieso nochmal von ganz vorn angefangen....
wie schon gesagt wurde....brückenkurse sind ganz hilfreich um das gehirn wieder bissl aufzufrischen;) falls dein abschluss schon länger zurückliegt...
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Um mal zur Ausgangsfrage rational etwas beizutragen: Ich an deiner Stelle würde dafür nicht jeden Tag von Leipzig nach Dresden kutschen. Dass die Kurse natürlich Vorteile bieten, war dir ja eh irgendwo klar, sonst hättest du die Frage ja nicht gestellt. Ich hatte damals auch Angst, etwas zu verpassen, und hatte auch eine ähnliche Wegstrecke. Für mich war's unterm Strich nichts, hat nur geschlaucht. Aber ich war auch faul und ohne Motivation, vielleicht lag es daran. Trotzdem finde ich, reicht es zu, sich während der normalen Lehrveranstaltungen zu engagieren. Ärger dich nicht unnötig mit den Vorlesenden und deren Stil rum, Stress bekommst du noch genug;) Genieß lieber die freie Zeit nochmal ordentlich zum Spaß haben und Kraft tanken (btw. geht es aktuell um die letzten schönen Sonnenstrahlen!), und Freunde findest du auch 2 Wochen später noch.
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Mit Mathe LK und Physik Gk und deinen Punkten ist es, meiner Meinung nach, absolut verschwendete Zeit sich des anzutun. War kurz da und habs nach 2-3 Tagen wieder gelassen, da ich keinen Effekt gesehen hab, obwohl ich ein Jahr zwischen Abi und Uni beim Bund verbracht hab. Neue Bekannte lernst man eh viel besser auf den ESE-Veranstaltungen (v.a. Kneipentour) kennen, bin ich der Meinung.
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Hey,
also erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Ich habe mich nun entschieden, dass ich nur die Veranstaltungen im Oktober wahrnehme, da ich da ja sowieso in Dresden bin. Das sollte als Vorbereitung aufs Uni-Leben reichen und falls ich irgendwo ein Defizit bemerke, kann man ja immernoch gezielte Themen wiederholen.
Vielen Dank:up:
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BK sind SINNLOS
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Kommt wohl auch drauf an was man studiert. Ich war Physik- und Mathe-LK und hab mal Physik studiert (1 1/2 Semester^^) und vorher die BKs besucht. Das war schon ganz hilfreich, weil die ganz andere Bezeichnungen benutzten als ich gelernt hatte (vllt weil ich auch nicht in Sachsen zur Schule gegangen bin, denn die sächsischen Pre-Studenten kammen irgendwie zurecht). Ich weiß aber nicht wie die BK bei der MW-Fakultät aussehen, da war ich nie.
Aber jetzt im Nachhinein würd ich sagen, lass es und hab noch Spaß am Leben ;)
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@ kindermaxikonzi:
dieses "noch" in deinem letzten Satz macht mich irgendwie ... stutzig:D
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Naja, am Anfang ist das Studium auch noch schön, irgendwann aber fängt es an zu drücken und belastet einen grundauf, und sicherlich sind auch die ein oder anderen Ängste damit verbunden. Entweder du kannst dann drüber stehen, oder bist von vornherein so gut, dass es erst gar nicht so weit kommt. Dann klappt das schon mit dem Spaß am Leben :D
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Also ich würde an deiner Stelle nicht hingehn und lieber die Zeit für was anderes nutzen...denn alles was in den Brückenkursen dran kommt bekommst du eh nochmal in den ersten zwei Semestern vorgebetet. Teilweise ist das Niveau der Brückenkurse sogar über dem was im Maschinenbau gebraucht wird(CHEMIE!!!).
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Ich sehe das ganze genauso wie Herbert :-) (siehe Post über meinem)
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Hallo, ich bin damals nicht zu den brückenkursen gegangen. hab sie auch im studienverlauf nicht vermisst. gruß