Bombentrichter
Sonstiges => Laberecke => Topic started by: SONiC on May 04, 2010, 03:00:23 pm
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Kann mir mal jemand sagen, zu was für 'ner Vereinigung diese Hippies von Heute gehörten.
Für einen Namen oder 'ne Mail-adresse wäre ich dankbar....ich wollt' denen nämlich mal auf den Zahn fühlen.
Denn vor Ort wollte keiner von den, lustig gekleideten, Traumtänzern mit mir reden.
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auf den zahn fühlen? wie können die nur?
fand die aktion gut und mutig. umsetzung und ausgang hätte ausgepfeilter sein können.
jeder darf doch seine meinung offen kund tun.
und warum hippies? wenn alle jeans und karierte hemden tragen würden...
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Natürlich kann jeder seine eigene Meinung offen vertreten. Dabei allerdings andere Unbeteiligte zu beleidigen und zu stören ist ganz bestimmt nicht sinnvoll, mutig oder gut. Und anderen ihre, meiner Meinung nach, mehr als heuchlerischen und weltfremden Ansichten auf zwingen zu wollen ist doch eher kontraproduktiv.
Eine direkte folge hatten die großen Plakate allerdings. Ich wurde neugierig gemacht, mal zu schauen welche bösen Firmen denn auf der Messe sind.
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Ich glaube BSH unterstützt in Afghanistan stationierte Bundeswehrsoldaten bei der Reinigung derer Koch- und Buntwäsche...:nudelholz:
Irgendwo stecken alle Firmen über ein paar Ecken da mit drin...und wenn jemand keine Gewehrläufe konstruieren möchte (was ich durchaus nachvollziehen kann), der muss doch nicht an den Stand einer Firma gehen, die so etwas macht.
Ich frag mich, was sich manche Leute vorstellen, warum Deutschland unter anderem "Exportweltmeister" ist/war. Der Verkauf von Waschmaschinen nach China wird jedenfalls nicht der Grund sein:happy:
PS: Was haben die eigentlich gemacht? Nur demonstriert oder wirklich irgendwelche witzige Friedenstänze aufgeführt?
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Die Protestierer kommen aus dem Umfeld der POT81-Besetzer.
Siehe
http://www.htw-dresden.de/~fsr_lblp/wiki/pot81/index.php/Aktuelle_Ereignisse (http://www.htw-dresden.de/%7Efsr_lblp/wiki/pot81/index.php/Aktuelle_Ereignisse)
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Das kann ja nichts Gescheites sein. Auf Probleme rund um Studienbedingungen aufmerksam zu machen und zu protestieren ist eine Sache.
Solche Demo's aber sind politischer Natur und sollte nicht in Verbindung mit einer Universität stehen. Da heißt es politisch neutral.
Seine eigene politische Meinung zu haben ist richtig, nur soll das außerhalb des Campus stattfinden und nicht auf dem Campus.
Außerdem, was glauben die eigentlich wer dafür sorgt, das die Damen und Herren in Ruhe studieren können ohne in Angst leben zu müssen, das an der nächsten Ecke eine Bombe hochgeht und der Terror sich ausbreitet?
Etwas mehr Dankbarkeit an die Soldaten und Soldatinnen wäre angebracht, denn sie sind es, die für's Vaterland fallen und den Frieden und die Freiheit für das deutsche Volk garantieren.
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PS: Was haben die eigentlich gemacht? Nur demonstriert oder wirklich irgendwelche witzige Friedenstänze aufgeführt?
Haben lustiger Weise haben, die die Anlage der Bonding für ihre Trommellein benutzt (es lebe der Analog-Funk), ein paar Plakate gezeigt und eins beim HSZ zwischen den Säulen so in 8m Höhe gespannt. Friedenstänze gab es eigentlich erst ab dem Zeitpunkt als die Polizei die Ausweise und die Drumsticks der Demonstranten eingesammelt hat. Einige den POTler recht nah stehende Personen bzw POTler haben die Show gefilmt und fotografiert.
Wenn die Demonstranten es ernst meinen würden dürften sie auch keine Produkte der Firmen benutzen gegen die sie demonstrieren. Was bei Siemens oder Thyssen-Krupp sehr schwierig so ohne Internet, Strom und Verkehrsmittel und vieles mehr, weil die da überall drin hängen.
Oh die haben ja schon Produkte von den Firmen benutzt gegen die sie eigentlich demonstrieren um ihre Demo durchzuführen.
Warum demonstrieren sie gegen Firmen die Rüstungsprodukte herstellen und benutzen andere Produkte und/oder Erzeugnisse die mit Produkten der Firmen hergestellt, verarbeitet oder weitergeleitet werden?
Der StuRa sollte überlegen ob er die POTler noch unterstützt, wenn sie jetzt in die Politik abgleiten und sich nicht mehr um die Belange der Studenten kümmern.
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Warum demonstrieren sie gegen Firmen die Rüstungsprodukte herstellen und benutzen andere Produkte und/oder Erzeugnisse die mit Produkten der Firmen hergestellt, verarbeitet oder weitergeleitet werden?.
Weil es manchen eben nur um Protest um des Protests Willens geht - Thema ist variabel, Hauptsache man ist erstmal irgendwo dagegen... :sleep:
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Die Protestierer kommen aus dem Umfeld der POT81-Besetzer.
Siehe
http://www.htw-dresden.de/~fsr_lblp/wiki/pot81/index.php/Aktuelle_Ereignisse (http://www.htw-dresden.de/%7Efsr_lblp/wiki/pot81/index.php/Aktuelle_Ereignisse)
JA GENAU! VERSCHWÖRUNG :laugh:
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Außerdem, was glauben die eigentlich wer dafür sorgt, das die Damen und Herren in Ruhe studieren können ohne in Angst leben zu müssen, das an der nächsten Ecke eine Bombe hochgeht und der Terror sich ausbreitet?
Dagegen sind Waffen ja bekanntlich das herausragenste Mittel. Dieser Idiot der den Times Square bomben wollte war sicher auch sehr verängstigt von den B52, F-22 und so weiter die 200km weiter im Shelter standen :laugh:
Kommt mal runter von eurem Hasstrip. Die Leute haben ihre Meinung gesagt und das ist auch ihr gutes Recht. Ob man ihre Meinung teilt oder nicht ist eine andere Frage aber eure Beleidigungen und Argumentationen sind doch lächerlich. Mir persönlich sind diese Leute hundertmal lieber als diverse Kommilitonen die in der Vorlesung Wehrzeitschriften lesen...
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Noch ein paar Links die ich finden konnte:
Auf SZ Online: Dresdner Studenten protestieren gegen Rüstungskonzerne (http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2453714)
Die Linke.SDS (http://www.linke-hsg-dresden.de/)
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Etwas mehr Dankbarkeit an die Soldaten und Soldatinnen wäre angebracht, denn sie sind es, die für's Vaterland fallen und den Frieden und die Freiheit für das deutsche Volk garantieren.
Mir kommen die Tränen. Aber was hat das jetzt mit der Messe und der Demo zutun ?
:laugh:
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Die Leute haben ihre Meinung gesagt und das ist auch ihr gutes Recht. Ob man ihre Meinung teilt oder nicht ist eine andere Frage aber eure Beleidigungen und Argumentationen sind doch lächerlich. Mir persönlich sind diese Leute hundertmal lieber als diverse Kommilitonen die in der Vorlesung Wehrzeitschriften lesen...
seine meinung zu sagen ist ja gut und schön aber wenn ich mir dazu die argumentation der linkenSDS im weiter oben geposteten link anschau, könnt ich glatt in eine wehrzeitschrift kotzen. beleidigungen kann ich übrigens nicht finden und die argumente einiger user hier sind stichhaltiger als auf oben genannter page, bis auf den einen der tatsächlich glaubt in afganistan würde unsre freiheit verteidigt.
was aber echt nervig ist, dass die pottler von anfang an mit dämlichen, polemischen aktionen und gerede versuchen zu polarisieren. man könnte glatt denken, die landen später in der politik, dort können sie ja ungehindert weiter machen.
wenn man dann liest, dass sich viele studenten mit der gestrigen aktion solidarisieren *grins* da denk ich mir meinen teil dazu.
ach im übrigen halte ich das G36 für ein übelst geiles stück technik, auch wenn ein bissl viel plastik dran ist und man damit antipazifistische dinge tun kann.
in einem vorherigen post hat jemand von weltfremd geredet - ich denke genau dort dürfen sich aktionisten von gestern ansiedeln. schön dass ich diese meinung nicht exklusiv vertrete ;)
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Ich finds immer wieder Lustig, wie bei der Diskusion immer alle nur über Soldaten und Krieg in Afganistan usw. reden.
Liebe Protestanten, könnt ihr wirklich nur so weit denken, wie ein Schwein hüpft ?
Sicher wäre es schön, wenn Polizei, Bundesgrenzschutz, der Zoll und Wachdienste nicht auf Waffen angewiesen wären.
Aber ich denke jeder mag mir zustimmen, dass gerade diese Berufsgruppen, zumindets zum Schutze ihrer eigenen Sicherheit leider auf Waffen angewiesen sind.
D.h, bevor man schlecht geplant und noch viel schlechter durchgeführte Aktionen startet, erstmal in Ruhe die grauen Hirnzellen benutzen und nachdenken.
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Das einzige interessante an dieser "Diskussion", die hier einige Herren mit sich selbst führen, ist, wie unglaublich sie es aufregt, wenn jemand mal ein kritisches Wort fallen lässt.
Was die Protestierenden getan haben, ist das, was einige Leute hier vielleicht auch mal tun sollten: überlegen, was sie eigentlich tun, was sie konstruieren und herstellen - und nicht nur das tun, was sie gesagt bekommen als sei man selbst ein bewusstloser Automat. Was einige Leute hier so aufregt, ist genau, dass sie in der für sie angeblich selbstverständlich Geist- und Gedankenlosigkeit entlarvt wurden. Wenn euch Bundeswehr so gut gefällt - warum schreibt ihr nicht mal ein Papier, um sie zu verteidigen, anstatt euch hier an eurem Stammtisch über Leute, die ihr unbesehen als "Hippies" beschimpft, auszulassen? Die hier angeführten pro-Argumente sind alle so billig und durchschaubar haltlos, dass es schon peinlich ist.
Und was den Vorredner angeht, der anderen vorwirft, so weit denken zu können, wie ein Schwein hüpft, ist er offensichtlich selbst nicht soweit gehüpft um mitzukriegen, dass Soldaten ihre Waffen nicht zur persönlichen Selbstverteidigung tragen, so wie ich einen Regenschirm dabeihabe, wenn es regnet. Und regnen tut es hier ganz schön viel.
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Was haltet ihr übrigens von Landminen und Streumunition an der Uni?
http://www.addn.me/news/antimilitaristischer-protest-an-der-uni/ (http://"http://www.addn.me/news/antimilitaristischer-protest-an-der-uni/")
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Was die Protestierenden getan haben, ist das, was einige Leute hier vielleicht auch mal tun sollten: überlegen, was sie eigentlich tun, was sie konstruieren und herstellen - und nicht nur das tun, was sie gesagt bekommen als sei man selbst ein bewusstloser Automat.
Ja, wer kennt nicht die Belegarbeit "Maschinengewehr" aus dem 3. Semester...oder was wolltest du uns mit diesem Beitrag sagen?
Meinst du wirklich, dass die Herrn und Fraun Ingenieure nicht wissen, was sie konstruieren und produzieren?! Glaubst du wirklich im Ingenieursalltag bekommt man einen Befehl, der ohne nachzudenken einfach ausgeführt wird?!
Es mag durchaus Berufe geben, in denen man lediglich ausführt ohne zu wissen was und warum, aber ich glaube der Ingenieursberuf zählt nicht dazu...
Die hier angeführten pro-Argumente sind alle so billig und durchschaubar haltlos, dass es schon peinlich ist.
Das ist natürlich ein spitzenmäßiges Gegenargument...du hast mich überzeugt ;)
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Letztendlich zeigt die Aktion und die von ihnen gezeigte Selbstdarstellung worum es sich bei der POT81/KOK16 Gruppe handelt: Eine linke, teilweise anarchistisch orientierte Splittergruppe. in der noch nicht mal alle wirklich Studierende sind. Das sind Leute, die für sich von der Unileitung ihren "Freiraum" ertrotzt haben, aber andererseits fordern, führende deutsche und internationale Unternehmen vom Hofe zu jagen. Es geht ihnen um politischen Einfluss auf die Entscheidungsträger an der Uni, um mit ihnen genehmen Kandidaten für Rektor und sog. studentische Konsuln ihre links-anarchistischen Vorstellungen durchzusetzen. Eine Vertreterin im FSR Maschinenwesen habe sie ja schon. Um die eigentlichen Probleme des Studiums an einer Universität gehts da schon lange nicht mehr.
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dass Soldaten ihre Waffen nicht zur persönlichen Selbstverteidigung tragen
Unglaublich interessant, wie unfähig einige Leute doch sind richtig zu Lesen und zu Verstehen.
Ich glaube nicht, das in meiner Bemerkung oben irgendwo die Rede von Soldaten ist, die sich mit Waffen selbst verteidigen müssen.
Es ging da definitiv um andere Berufsgruppen, die aufgrund unserer gesellschaftlichen Strukturen leider drauf angewiesen sind.
Aber du kannst ja in Ruhe nochmal nachlesen ;)
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Letztendlich zeigt die Aktion und die von ihnen gezeigte Selbstdarstellung worum es sich bei der POT81/KOK16 Gruppe handelt: Eine linke, teilweise anarchistisch orientierte Splittergruppe. in der noch nicht mal alle wirklich Studierende sind. Das sind Leute, die für sich von der Unileitung ihren "Freiraum" ertrotzt haben, aber andererseits fordern, führende deutsche und internationale Unternehmen vom Hofe zu jagen. Es geht ihnen um politischen Einfluss auf die Entscheidungsträger an der Uni, um mit ihnen genehmen Kandidaten für Rektor und sog. studentische Konsuln ihre links-anarchistischen Vorstellungen durchzusetzen. Eine Vertreterin im FSR Maschinenwesen habe sie ja schon. Um die eigentlichen Probleme des Studiums an einer Universität gehts da schon lange nicht mehr.
Höchstwahrscheinlich planen sie eine REVOLUTION! :laugh: Jungs kommt mal runter von eurem Trip. Entgegen eurer Auffassung kenne ich auch sehr viele Maschinenbaukommilitonen bei denen die Demo ein seh positives Feedback hervorgerufen hat. Am besten hat es mein Kumpel auf dem Punkt gebracht: "Wer bei denen arbeitet (Rüstungsindustrie) kriegt eh nie wieder ne Frau ins Bett die nach was ausschaut" :P
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Prinzipiell möchte ich selbst auch nicht bei einer Rüstungsfirma Waffen herstellen, konstruieren oder was auch immer.
Aber erstens muss das jeder für sich selbst entscheiden, ob er das mit seinem Gewissen vereinbaren kann und zweitens übertreiben dies eben...E.on, Daimler, RWE?! Mag sein, dass Daimler Anteile an EADS hält...und? 99,99% der bei Daimler angestellten haben nix mit Rüstung zu tun, sondern mit PKW...und soll ich vielleicht auch nicht bei den Daimler-Zulieferern arbeiten??
Wie gesagt, wenn ich bei keiner Firma arbeiten möchte, die in irgendeiner Weise was mit Rüstung zu tun hat, müsste ich arbeitslos bleiben. Und selbst dann dürfte ich mir ja kein Konto bei einer Bank anlegen, da die ja sehr wahrscheinlich auch Anteile an einer Rüstungsfirma halten...
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Lasse hat da eindeutig recht, es gibt zu viele Firmen, die irgendwie in der Rüstung tätig sind und man kann nicht verhindern in irgendeiner Weise damit in Kontakt zu kommen (immerhin stellt ja auch jemand das Essen und die Küchengeräte für die Bundeswehr her, der Fuhrpark wird von Autoherstellern aus DE gemacht und denkt nur an die bösen Ingenieure, die Maschinen entwerfen um die bösen Socken der Bundeswehr herzustellen ;)
Was mich eher an der Aktion stört ist, dass direkt eine Messe kritisiert wird, die dafür sorgen soll, dass es uns Studierenden besser geht indem man Arbeitsplätze/Arbeitsmöglichkeiten und praktikumsmöglichkeiten aufgezeigt kriegt.
Ob es nun dabei vonnöten ist zu Firmen zu gehen, die direkt Waffen herstellen (wobei das bei meinem kurzen Rundgang nur EADS war, aber ich war auch nicht überall) sollte Sache der Leute sein, die sich auf die Messe begeben.
Wer was dagegen hat, dass hier an der Uni Firmen aktiv sind, die direkt etwas mit dem Militär zu tun haben darf das natürlich kundtun, damit aber andere Leute einzuschränken oder direkt dem Ruf der Uni zu schaden (immerhin konnte eine Veranstaltung nicht ohne Zwischenfälle abgehalten werden und die Firmen werden sich auch nicht gefreut haben) ist nun auch nicht Sinn der Sache.
Insfofern: Guter Gedanke (bzw streitbar guter Gedanke um es allgemein zu formulieren), schlechte Ausführung.
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Also für dein Bankproblem gibt es ja Lösungen : GLS Bank (http://www.gls.de/) :)
Ich finde, jeder muss die Fragen was er selbst als tragbar empfindet für sich elbst klären. Sicher gibt es da kein Patentrezept. Die Grundkritik die bei der Demo vermittelt werden sollte, halte ich persönlich für richtig. Bei manchen Firmen mag die Verstrickungen mit der "Sicherheits"-Branche vielleicht aufgrund des Produktes schwierig zu bewerten sein (Siemensgeneratoren in U-Booten ...), aber dass Firmen und Institutionen, die sich fast ausschließlich auf den Verteidigungssektor bewegen, wie das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung oder die Fa. Diehl von bondng auf die Messe eingeladen werden, halte ich für ein Unding.
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... aber dass Firmen und Institutionen, die sich fast ausschließlich auf den Verteidigungssektor bewegen, wie das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung oder die Fa. Diehl von bondng auf die Messe eingeladen werden, halte ich für ein Unding.
Man kann sich natürlich darüber streiten inwiefern das in Ordnung ist. Da aber niemand dazu gezwungen wird dahinzugehen oder sich da zu bewerben sehe ich das relativ Bedenkenfrei. Andere mögen da anderer Meinung sein, das ist auch in Ordnung, die können dann ja eine Mail an den Veranstalter senden, ob es möglich wäre solch Firmen/Ämter nächstes Mal nicht einzuladen. :)
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erstmal Danke für die Links und die rege Beteiligung!
Vielleicht könnte auch mal jemand von der Bonding-Initiative sich zu Wort melden.
Zur Sache...
-natürlich hat niemand was dagegen seine Meinung zu äußern, aber stumpfe Parolen lautstark in die Welt zu setzten und jeglicher verbaler Konfrontation auszuweichen ist keine "Meinung" sondern Propaganda!!!
-@michael87: 'solltest aufhören dein faktenleeres Parolengewäsch hinter Eloquenz zu verstecken, das macht deine Aussage kein bisschen richtiger.
-was spricht eigentlich dagegen die Demonstranten als Hippies zu bezeichnen; für mich erfüllen Die offensichtlich jedes Klischee
-@ Hippies: wenn ihr ein System verändern wollt, was gegen "äußere" Einflüsse fast resistent ist, dann müsst ihr es von Innen heraus bekämpfen --> Kleidet euch nicht wie Außenseiter mit denen sich nur eine Minderheit identifizieren kann! Ich z.B. würde NIE mit euch mitmarschieren, wenn ihr wie Hippies rumlauft, egal ob eure Parolen bei mir Anklang finden. (sry, dass ich auf der Hippie-Sache so 'rumreite)
2. Geht der Auseinandersetzung mit Andersdenkenden nicht aus dem Weg --> sonst seid ihr nicht besser als jede Sekte (in der Sache nach Innen gekehrt, stur, selbst gar nicht so genau wissend warum man da eigentlich mitmacht).
3. selbst wenn ihr die Entwicklung moderne Waffensysteme verhindern könntet, dann gäb's halt keine präzisionsgesteuerten Marschflugkörper mit verhältnismäßig geringen Kollateralschäden sondern immer noch Streumienen die ganze Landstriche verseuchen (wie schwerpunktmäßig vor 40-70 Jahren noch) -->ich weiß nicht ob mir das lieber wäre --> Fortschritt lässt sich nun einmal nicht Rückgängig machen ... und bildet euch bloß nicht ein mit euren Aktionen (egal wie groß) Krieg verhindern zu können. Der Krieg ist eine Ausgeburt von Machtstreben (dem Menschen immanent) und Fremdenfeindlichkeit macht ihn möglich. Genau da solltet ihr ansetzen...nicht polarisieren sondern vereinigen...nur so kann Krieg dauerhaft verhindert werden... und damit hätte sich das Waffenproblem auch gelöst!
4. auch finde ich es eine Schande, dass ihr die Bonding und die TU derart in den Schmutz zieht! Selbst wenn ganz Europa keine Waffen mehr verkaufen würde; machen das dann die Russen,Chinesen,Südamerikaner.... Krieg/Angst heißt halt Geld und Geld ist Macht und welcher Diktator (z.B. Iran's Staatschef) würde aus ethischen Gründen auf Macht verzichten???
...mein Gott .... wacht endlich auf oder hört auf permanent stoned zu sein (gilt nicht für alle.. aber für manche) und geht mal raus und trefft euch mit "normalen Leuten" um zu sehen wie der Mensch und Staat wirklich funktionieren und lest nicht nur Marx oder anderes revolutionäres Zeugs!
Mit der Anit-Kriegs Sache bin ich voll auf eurer Seite aber mit euch und euren Methoden leider überhaupt nicht.
http://www.southpark.de/alleEpisoden/902 (mal so zur unterstützenden Meinungsbildung oder nur zur Belustigung) <-- die Folge/Titel bitte nicht zu ernst nehmen.
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...
-natürlich hat niemand was dagegen seine Meinung zu äußern, aber stumpfe Parolen lautstark in die Welt zu setzten und jeglicher verbaler Konfrontation auszuweichen ist keine "Meinung" sondern Propaganda!!! (..). 'solltest aufhören dein faktenleeres Parolengewäsch hinter Eloquenz zu verstecken, das macht deine Aussage kein bisschen richtiger (...) Hippies... (...)
HAHA :laugh: Auch nicht sehr viel besser deine Verallgemeinerungen!
Womit du allerdings recht hast ist die Methodik der Demonstranten. Ich finde es immer wieder erstaunlich wie diverse Leute alleine durch ihr Auftretten ihre politischen Positionen diskreditieren. Ich persönlich schätze mich auch als linksorientiert ein - aber mit diesen Leuten möchte ich in keinster Weise in Verbindung gebracht werden. Ähnlichen geht es sehr vielen meiner Freunde. Zudem lass ich mir ehrlichgesagt ungerne von Soziologie-Pädagogin-Politologen-Sozialversagern etwas über meinen Lebensentwurf sagen.
Was dabei aber trotzdem hundertprozentig richtig bleibt ist die Verachtung von Krieg, bewaffneten Auseinandersetzungen und vorallem Leuten die aus vorhergegangenen noch Profit machen.
Entgegen vieler meiner Vorposter bin ich auch durchaus der Meinung das es nciht utopisch ist Pazifist zu sein (wohlgemerkt als ehemaliger Wehrdienstleistender...)
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@SONiC:
wer sich anders als die allgemeinheit kleidet, gehört folglich einer minderheit an?
sollten obligatorisch uniformen eingeführt werden, um akademiker eindeutig vom proletariat etc. unterscheiden zu können?
kleider machen leute?
toleranz gegenüber anders gegkleideten?
pass auf was du sagst. nur weil jemand vom äußeren erscheinungsbild nicht mit dem der allgemeinheit konform ist, muss er nicht gleich ein hippie (http://de.wikipedia.org/wiki/Hippie) sein.
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Am besten hat es mein Kumpel auf dem Punkt gebracht: "Wer bei denen arbeitet (Rüstungsindustrie) kriegt eh nie wieder ne Frau ins Bett die nach was ausschaut" :P
tja, da hat dein Freund aber mal sowas von keine Ahnung :D
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tja, da hat dein Freund aber mal sowas von keine Ahnung :D
bestimmt sind alle Mädels total scharf darauf mit einem gewissenlosen Technokraten zusammen zu sein, der keinerlei Moral zeigt.
Frauen lieben diese Art von Menschen!
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bestimmt sind alle Mädels total scharf darauf mit einem gewissenlosen Technokraten zusammen zu sein, der keinerlei Moral zeigt.
Frauen lieben diese Art von Menschen!
Mehr als OH MY GOD fällt mir dazu nicht ein :D
ps: ja ich hab die ironie bemerkt ...
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Es geht ihnen um politischen Einfluss auf die Entscheidungsträger an der Uni, um mit ihnen genehmen Kandidaten für Rektor und sog. studentische Konsuln ihre links-anarchistischen Vorstellungen durchzusetzen. Eine Vertreterin im FSR Maschinenwesen habe sie ja schon. Um die eigentlichen Probleme des Studiums an einer Universität gehts da schon lange nicht mehr.
Diese eine Vertreterin verbreitet keine links-anarchistischen Vorstellungen im FSR:happy:
Kann sich jeder problemlos bei unseren Sitzungen von überzeugen :whistling:
aber lustige Verschwörungstheorie :shifty:
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um mal wieder zum ursprünglichen thema zu kommen:
in einem von den verlinkten artikeln stand etwas davon, dass die bonding-messe von den protestanten gestört wurde, also der betrieb dort eingeschränkt.
solange sie als reine demonstatranten auftreten, sollen sie das tun, aber wenn sie anfangen aktiv zu stören sollen sie sich nicht wundern, dass der sicherheitsdienst und die polizei etwas dagegen haben, denn dazu sind diese da. die messe stellt einen kontaktpunkt zwischen ausbildung und industrie dar, wer sich für einige firmen nciht interessiert kann es lja einfach unterlassen dort zu arbeiten.
als persönliche meinung zu rüstungsfirmen:
da die rüstungsindustrie einen erheblichen teil der deutschen industrie und des exportes ausmacht, finde ich die teilname der firmen an der messe durchaus angebracht.
ich meine waffen von heckler und koch sind weltverbreitet - unter anderem beliebt bei spezialeinheiten in aller welt - was die damit amchen ist eine andere sache, um genau zu sein eine sache der betreffenden länder und den dort zuständigen behörden.
ich muss denjenigen vorrednern recht geben, die meinten, dass rüstung wesentlich verbreiteter ist als angenommen, von wegen zulieferer, teilhaben, etc.
dazu einfach mal ein paar fakten:
war airbus eigentlich auf der messe? ich meine die streiten sich doch gerade in den usa mit boing um einen riesigen rüstungsauftrag...
renault hat im ersten weltkrieg panzer gebaut.
bayer und BASF gehörten mal zu I.G. farben. mal raten, was die im 2ten weltkrieg alles produziert haben
BMW hat triebwerke für kampfflugzeuge gebaut.
mercedesfahrgestelle werden von aktuellen militärfahrzeugen beim bund genutzt (dingo)
so reicht für heute.
MfG
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bestimmt sind alle Mädels total scharf darauf mit einem gewissenlosen Technokraten zusammen zu sein, der keinerlei Moral zeigt.
Frauen lieben diese Art von Menschen!
ich fass mich mal kurz: falsch.
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Konflikte die in Kriegen enden werden sich nicht verhindern lassen.
Man kann es schaffen ein Land zu einen, man kann es auch fertig bringen einen Kontinent zu einen, vielleicht schafft man es auch dann die ganze Welt zu einen und was dann?
Dann kommen neue Konflike, Konflikte interstellarer Natur. Auch hier wird man sich dann rüsten müssen, um sich zu verteidigen.
Der kalte Kreig ist vorbei, aber trotz des Konfliktpotentials hat er die Technik beschleunigt. Ein jeder Krieg beschleunigt die technische Entwicklung. Zwar wird sie zuerst militärisch eingesetzt und später zivil, aber daran wird man nichts ändern.
Als kleines Beispiel: Die Amerikaner haben mit Satelliten das GPS aufgebaut, um ihre Einsätze auf der Welt zu koordinieren, um ihre Waffen präziese ins Ziel zu bringen und um ihre Einheiten auf den Punkt zu bringen, wo sie hin sollten. Heutzutage nutzt das GPS jeder. Sei es mobil oder im Auto oder auf dem Handy.
Das Internet entstand auch aus der Vernetzung mehrerer Militärrechner, damit man bei einem Erstschlag immer noch funktionstüchtig sein konnte. Seit 15 Jahren ist es der Allgemeinheit zugänglich und ohne dieses könnten wir die Diskussion gar nicht führen.
Es braucht Ingenieure die neue Techniken entwickeln, wo kämen wir denn ohne Fortschritt hin? Zurück zur Steinzeit?
Politik hat auf dem Campus nichts verloren. Wer solche Kontakbörsen nicht braucht muß ja auch nicht hingehen. Außerdem, wenn die Industrie nicht etwas sponsoren würde, dann würden die wenigsten studieren können, weil das ziemlich kostspielig für den Studenten würde. Da gehen die Gebühren auf das 3-fache der jetzigen, wenn das mal reicht.
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@SONiC:
wer sich anders als die allgemeinheit kleidet, gehört folglich einer minderheit an?
sollten obligatorisch uniformen eingeführt werden, um akademiker eindeutig vom proletariat etc. unterscheiden zu können?
kleider machen leute?
toleranz gegenüber anders gegkleideten?
... gute Idee, aber leider schon vorhanden! :whistling:
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Diese eine Vertreterin verbreitet keine links-anarchistischen Vorstellungen im FSR:happy:
Kann sich jeder problemlos bei unseren Sitzungen von überzeugen :whistling:
aber lustige Verschwörungstheorie :shifty:
OK das mit der FSR-Vertreterin nehm ich zurück, weil ich sie wirklich nicht kenne.:rolleyes: Da hab ich wohl aus meinem Eindruck vom POT81 zu schnell verallgemeinert. Sorry, Klara:whistling:
Im Übrigen ist Anarchismus von seinem Selbstverständis (freiheitlich, libertär, ohne Herrschaft) IMHO eine legitime weltanschauliche Haltung, auch wenn ich sie für naiv, utopisch und lebensfremd halte. Und deshalb sollten diesen Vorstellungen nicht die Hochschulpolitik dominieren.
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-natürlich hat niemand was dagegen seine Meinung zu äußern, aber stumpfe Parolen lautstark in die Welt zu setzten und jeglicher verbaler Konfrontation auszuweichen ist keine "Meinung" sondern Propaganda!!! (..). 'solltest aufhören dein faktenleeres Parolengewäsch hinter Eloquenz zu verstecken, das macht deine Aussage kein bisschen richtiger (...) Hippies... (...)
HAHA :laugh: Auch nicht sehr viel besser deine Verallgemeinerungen!
(...)
Zudem lass ich mir ehrlichgesagt ungerne von Soziologie-Pädagogin-Politologen-Sozialversagern etwas über meinen Lebensentwurf sagen.
merkste selber, oder?
Der kalte Kreig ist vorbei, aber trotz des Konfliktpotentials hat er die Technik beschleunigt. Ein jeder Krieg beschleunigt die technische Entwicklung.
Das Internet entstand auch aus der Vernetzung mehrerer Militärrechner, damit man bei einem Erstschlag immer noch funktionstüchtig sein konnte. Seit 15 Jahren ist es der Allgemeinheit zugänglich und ohne dieses könnten wir die Diskussion gar nicht führen.
Es braucht Ingenieure die neue Techniken entwickeln, wo kämen wir denn ohne Fortschritt hin? Zurück zur Steinzeit?
http://www.zeit.de/2001/28/200128_stimmts_internet_xml
Da heißt es: "Die Agentur suchte nach einer Methode, die damals knappen Rechenkapazitäten der einzelnen Hochschulen durch den Austausch von Daten besser auszunutzen."
Generell gebe ich dir da trotzdem Recht, siehe dein GPS-Beispiel. Der Grund dafür ist doch aber nur, dass zu viel Geld hinter Rüstungsaufträgen steckt. Und genau da müsste die Politik ansetzen.
Ich will irgendwie nicht glauben müssen, dass wir in einer fiktiven Welt ohne Krieg technologisch erst im Embryonalstadium wären. Die Realität sah/sieht natürlich anders aus.
Konflikte die in Kriegen enden werden sich nicht verhindern lassen.
Man kann es schaffen ein Land zu einen, man kann es auch fertig bringen einen Kontinent zu einen, vielleicht schafft man es auch dann die ganze Welt zu einen und was dann?
Dann kommen neue Konflike, Konflikte interstellarer Natur. Auch hier wird man sich dann rüsten müssen, um sich zu verteidigen.
Du sprichst hier nicht wirklich von einem Krieg der Sterne oder?
Naja wenigstens einmal konnte ich jetzt lachen in dem thread, Danke :laugh:
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Jetzt mal unabhängig von der politischen Meinung (pro/kontra Rüstungsfirmen an der uni): findet es eigentlich niemand bedenklich, dass wegen einer handvoll Leuten mit Transpis und Trommeln gleich über ein dutzend Polizeiautos anrücken?
Da waren ja zeitweise mehr Polizisten als Demonstranten vor dem HSZ. Das Hausrecht an der Uni hat immer noch der Rektor und der hat die Aktion toleriert. Warum fühlt sich also die Polizei genötigt Leute festzuhalten oder ihnen zu sagen wo sie stehen dürfen und wo nicht?
Man kann ja über die Demo geteilter Meinung sein, aber eine Gefahr war sie wohl für niemanden. Mich persönlich hat sie auch weniger "gestört" als die Messe selbst, wegen der mehrere meiner Veranstaltungen verlegt wurden (t.w. in viel zu kleine Räume).
Also: wenn es überhaupt einen "Eklat" gab, wie die CAZ titelt, dann ist es der überzogene Polizeieinsatz. (http://www.caz-lesen.de/tl_files/aktuelles/studentenproteste/Polizeieinsatz.jpg)
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.. die polizisten waren nich von anfang handgreiflich, die haben auch erst mal mit den verantwortlichen geredet und versucht die sache friedlich zu lösen.. präsenz zu zeigen, ist ihr gutes recht.. ich fands gut..
Stichwort: Eskalation -> Deeskalation
mfg RnR
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wenn eine scheinbar bei der polizei nciht angemeldete demo veranstaltet wird, bei der mitglieder der demo eine andere veranstalltung stören, ist es nicht verwudnerlich, dass die polizei in einer gewissen strke anrückt. und handgreiflich nuja....irgendwo stand was von zerrissenen sachen. ich bezweifle, dass die das aus spaß gemacht haben, heisst ür mich, da sich da einer nciht an dieweisung der polizei gehalten hat...
zu dem bild: es ist einfach die polizei bei der arbeit zu beobachten und im richtigen moment ein foto zu schießen und zu sagen: "die bösen". der herr auf dem bild ist an dem standpunkt scheinbar alleine mit mindestens drei der gegenpartei. der muss irgendwo auf seine selbstsicherheit achten wenn er seinen job macht.
MfG
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Schöner leben ohne Bundeswehr! (http://www.kehrt-marsch.de/)
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Mehr als einen Link hast Du nicht zu bieten? Keine Meinung dazu?
Solch eine Haltung ist kontraproduktiv.
Um mal einen Vergleich zu bringen, was würdet ihr den sagen, wenn eure Eltern, Verwandte, Freunde nicht hinter euerem Studium stehen würden. Sie es ablehnen was und wie ihr studiert und sie alles daran setzen, dass ihr so schnell wie möglich verlasst?
Genau das machen so einige mit den Soldaten der Bundeswehr. Für so etwas solltet ihr euch schämen und Buße tun.
Was dem link betrifft, so ein Machwerk würde ich als Hardcopy in den Papierkorb werfen. Es wird außerdem niemand gezwungen. Man zeigt lediglich Möglichkeiten und Perspektiven auf. Für was sich derjenige/diejenige entscheidet ist wiederum eine ander Sache.
Mit gewissen Themen sollte man sich doch intensiver auseinander setzen. Bis jetzt ist alles nur oberflächlich und populistisch.
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Manche Leute mögen es einfach nciht dass jedes Jahr 40 Milliarden Euro dafür ausgegeben werden, dass irgendwelche Proleten sich die Hucke vollsaufen.
Und klar können sich die Leute frei dafür entscheiden zum Bund zu gehen - ich entscheide mich nach meiner absolvierten Wehrpflicht aber auch frei dafür meine Meinung zum Bund kundzutun:
Die sinnloseste Institution die sich die BRD leistet. Noch dazu eine sehr teure, die nur gewissenlose Menschen in der Rüstungsindustrie ihren Champagner serviert.
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Mist, ich habe nie etwas von den 40 Mrd. abgekommen wenn ich mich den ganzen Tag mit meinen proletischen Kameraden besoffen habe ... :rolleyes:
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Nur weil du das Geld nicht in deine Tasche gesteckt bekommen hast, heißt das nicht, dass du den Steuerzahler damit kein Geld gekostet hast. Ausrüctung, Verpflegung, Unterkunft, "Betreuung", Berufsförderdienst, Wasser, Sanitär, Schießausbildung, Lohn, Entfernungssatz, Sprit, .... kostet alles GELD.
Unser Ausbilder meinte jeder Wehrpflichtige kostet Basis 12000 Euro + Ausbildungskosten.
Da fallen mir hundert Sachen ein die man damit sinnvoller Anstellen könnte.
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Jetzt mal unabhängig von der politischen Meinung (pro/kontra Rüstungsfirmen an der uni): findet es eigentlich niemand bedenklich, dass wegen einer handvoll Leuten mit Transpis und Trommeln gleich über ein dutzend Polizeiautos anrücken?
Da waren ja zeitweise mehr Polizisten als Demonstranten vor dem HSZ. Das Hausrecht an der Uni hat immer noch der Rektor und der hat die Aktion toleriert. Warum fühlt sich also die Polizei genötigt Leute festzuhalten oder ihnen zu sagen wo sie stehen dürfen und wo nicht?
Man kann ja über die Demo geteilter Meinung sein, aber eine Gefahr war sie wohl für niemanden. Mich persönlich hat sie auch weniger "gestört" als die Messe selbst, wegen der mehrere meiner Veranstaltungen verlegt wurden (t.w. in viel zu kleine Räume).
Also: wenn es überhaupt einen "Eklat" gab, wie die CAZ titelt, dann ist es der überzogene Polizeieinsatz. (http://www.caz-lesen.de/tl_files/aktuelles/studentenproteste/Polizeieinsatz.jpg)
Wieder eine äußerst sinnvolle Verschwendung von Geld. Mal abgesehen davon, dass sich ungefähr 30 Polizisten an der Bushalte rumgetrollt haben und so ungefähr zwei Stunden lang GARNICHTS gemacht haben. Würde mich mal interessieren wo man sich in der Industrie so eine Effizienz leisten kann..
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Klar kostet die Ausbildung Geld. Mir gings eher um das bescheurte Vorurteil, dass beim Bund den ganzen Tag alle nur rumlungern und sich besaufen.
Edit: Der Verteidigungshaushalt beträgt übrigens nur ca. 32 Mrd Euro.
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Ja genaugenommen warten sie eigentlich auf den nächsten großen vaterländischen Krieg, wenn entweder die Russen angreifen oder eines unserer vielen Nacbarländer dass nicht den Euro als Währung hat und sich somit überhaupt einen Krieg gegen ein anderes Euroland leisten kann (vllt. die Schweiz??). :D
Der Verteidigungshaushalt beträgt 32Mill. aber ich habe auch mal gelesen, dass der reale Haushaltsanteil für die Rüstung höher ist, da ein nicht zu geringer Teil des Forschungsbudget auch direkt in diesen Bereich wandert.
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Immer nur Jammern über die Armee, aber wenn ihr sie dann mal braucht wird die Hilfe gerne angenommen.....
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hm da beschwert sich ein bundeswehrkritiker über die kosten der bundeswehr...und dann wird ein link gepostet (ebenfalls kritiker) auf dem das steht:
"Besonders interessant ist folgende Ausführung der Bundesregierung: “Die aus heutiger Sicht erwartete Kostensteigerung im Vergleich zum Jahr 2009 ergibt sich aus einer allgemeinen Steigerung der Betriebskosten sowie aus einem erhöhten Bedarf an Bewachungsdienstleistungen zum Schutz des Personals und Materials gegen bundeswehrkritische Aktivisten.” "
muss ich dazu was sagen?
ich habe beim bund 300euro im monat bekommen...keine fahrkarte (selbstbezahlen) und den großteil der ausrüstung musste ich zurückgeben, weil er wiederverwendet wird. verschossen habe ich 30schuss 7.62, 10schuss 9mm und ca. 25 schuss 5.56.
dann habe ich einen bürojob gahabt. 46h-woche mit den dreihundert euro...das macht weniger als 1,65euro pro stunde. ich glaube ich habe dort wesentlich mehr erarbeitet (anstatt einer vollen arbeitskraft) als ich kosten verursacht habe...
achso: wer hat beim bund denn alkohol geschenkt bekommen? bei uns musste sich den jeder selber kaufen...
nochwas zu den rüstungsforschungen: man sollte dabei beachten, dass eine ganze reihe von militärforschungen irgendwann im "zivilen" verwendung finden, was diese sache stark relativiert. (beispiele: fast gesamte luftfahrt im ersten und zweiten weltkrieg, gps, raketen(weltraum), radartechnik,....)
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Manche Leute mögen es einfach nciht dass jedes Jahr 40 Milliarden Euro dafür ausgegeben werden, dass irgendwelche Proleten sich die Hucke vollsaufen.
Und klar können sich die Leute frei dafür entscheiden zum Bund zu gehen - ich entscheide mich nach meiner absolvierten Wehrpflicht aber auch frei dafür meine Meinung zum Bund kundzutun:
Die sinnloseste Institution die sich die BRD leistet. Noch dazu eine sehr teure, die nur gewissenlose Menschen in der Rüstungsindustrie ihren Champagner serviert.
Soso sinnlos? Wer hat denn den dafür gesorgt, das die Leute am Oderbruch nicht abgesoffen sind? Wer hat eine ganze Insel dekontaminiert, um die Bewohner vor dem H5N1 zu bewahren? Dort wo Feuerwehr und THW überlastet sind, kommt die Bundeswehr ins Spiel.
In Katastrophenfällen ist und war sie zur Stelle und hat den Bürgern geholfen. Da wird anscheinend vergessen.
Das typische Bild eines Grundwehrdienstleistenden, mit Vorurteilen bestückt wird hier aufgezeigt. Man sollte nicht von sich auf die Allgemeinheit schliessen. Das was beschrieben wurde ist subjektiv und nicht objektiv. Aber jetzt studieren. Man könnte meinen es spricht kein Abiturient und Student sondern ein Hauptschüler.
Wenn man selber beschränkt ist und nach Dienst nichts mit sich anzufangen weiß als sich am Alkohol zu vergehen, anstatt von sich aus mehr Niveau zu zeigen und sich auf sein Studium was man machen möchte, vorzubereiten bzw. auch interne BFD-Maßnahmen nach Dienst zu absolvieren.
Nicht jeder macht schlechte Erfahrungen. Es gibt auch gute Erfahrungen. Jeden Soldaten und Offizier als Proleten zu bezeichnen finde ich schon etwas daneben. Wenn man nur seinen Bereich sieht und nicht über den Tellerrand weiter blickt sollte man auch keine Urteile fällen.
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H5N1
Wer noch an den Weihnachtsmann glaubt, wird dir vielleicht dein Melodram abnehmen. Ansonsten unterstreichst du damit nur die Hampelmannfunktion.
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SO könnte man Geld auch sinnvoller einsetzen Schulen, Unis (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,694513,00.html)
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Schöner leben ohne Bundeswehr! (http://www.kehrt-marsch.de/)
ich hab mich immer gefreut, wenn wir solche leute vor unsrer Kaserne "vertreiben" durften.. zu allem ne Meinung, von nix ne Ahnung..
in diesem sinne..
greetz RnR
PS: übrigens auch sehr beliebt -> http://www.bamm.de/
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Wir kommen zwar vom Thema ab, aber ich gebe mal trotzdem noch meinen Senf dazu:
@RocknRolla:
Mein OFw hat bei so etwas immer das dringende Bedürfnis das Tor mal wieder mit dem C-Rohr sauber zu machen (ohne Wertung).
Nach eingehender Betrachtung der Seite und diversen Kommentaren im Internet zu BamM! rollt es mir allerdings die Fußnägel hoch. Pietätlosigkeit ist nur ein Wort dafür. :nudelholz: Für den Rest meiner Gedanken gibt es keine adäquate Wortwahl im Deutschen.
Zum Thema H5N1 sei noch gesagt, dass es völlig belanglos ist, wie groß die Gefährdung durch den Virus wirklich war. Fakt ist, dass ein THW allein die Sache hätte kaum stämmen können bzw. ich mich als THWler auch eventuell gegen einen solchen Einsatz gestellt hätte. Ein Frage die bei der Bundeswehr nicht aufkommt (Stichwort: Teilauskraftsetzung der Bürgerrechte für Soldaten).
Jetzt aber zurück zum Thema:
Ein Auflaufen der Polizei ist als durchaus angemessen zu bezeichnen, wenn eine solche Störung einer Veranstaltung, die den Studenten helfen soll einen Praktikumsplatz oder ähnliches zu erhalten. Rüstungsunternehmen gehören nun mal zum Wirtschaftsstandort Deutschland dazu, da hier nun mal große ingenieurtechnische Leistungen bei Null Fehlertoleranz erwartet wird. Die Moralfrage sei doch bitte jedem selbst überlassen. Mir fallen spontan noch ganz andere Wirtschaftskreise ein, die wesentlich mehr Menschenleben zu verantworten haben (ich sag Aktionäre und Heuschrecken). Das Thema sollten wir aber lieber lassen.
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Der Protest zur Bonding Messe richtete sich ja nicht in erster Linie gegen die Bundeswehr oder deren Soldaten, sondern gegen Unternehmen für die Krieg ein gutes Geschäft ist.
Eine Rüstungsfirma, die ihren Gewinn z.B. mit dem Verkauf von Minen erzielt hat nun mal letzenendes ein wirtschafltiches Interesse daran, dass irgendwann jemand auf so ein Teil drauftritt.
Wenn jetzt argumentiert wird, dass ja ganz viele Firmen direkt oder indirekt in die Waffenherstellung verstrickt sind und sie für den "Wirtschaftsstandort Deutschland" eine wichtige Rolle spielen, dann ändert das an der grundsätzlichen moralischen Frage gar nichts.
Jemand der von einer Rüstungsfirma sein Gehalt bezieht, macht sich bis zu einem gewissen Grad deren Interessen zu eigen (Er will ja dass es der Firma gut geht). Außerdem hilft er natürlich dabei den ganzen Laden am laufen zu halten.
Das ist ein moralischer Konflikt, den wir als angehende Ingenieure nicht einfach ignorieren können. Denn bei aller Liebe zu "großen ingenieurtechnische Leistungen bei Null Fehlertoleranz" sind wir dennoch mitverantwortlich für die von uns konstruierte Technik und deren Einfluss auf andere Menschen.
Ganz interessant ist in dem Zusammenhang auch das Papier "Ethische Grundsätze des Ingenieurberufs" vom VDI: klick (http://www.vdi.de/fileadmin/media/content/hg/16.pdf)
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Jupp, aber es ist halt immer noch Sache des Einzelnen und nicht von einer Protest-Gruppe, die eine bezahlte Veranstaltung, die zugunsten der Studenten ist stören will.
Zudem waren auch nicht alle Firmen auf der Messe in solch Industriezweige verzwickt.
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Ein fundamentaler Beitrag...
Mir persönlich geht es noch um etwas anderes: In den USA wurde über Jahrzehnte soviel Geld in die Rüstung gesteckt, dass diese die besten Ingenieure des Landes mit guter Bezahlung ans Land gezogen hat. Die Folge: Der Autobranche und viele zivilen Ingenieurbereiche in denen die USA mal weltführend waren sind alle den Bach runter gegangen. Für was? Eigentlich für nichts, denn nach der Produktion erzeugt ein Rüstungsgut keinen volkswirtschaftlichen Wert mehr.
Ich denke, dass Geld, das von der Rüstung/Verteidigungshaushalt abgeschöpft wird und in Bereiche investiert wird, die volkswirtschaftlichen Mehrwert bringen (Energie, Maschinen, Bildung, innere Sicherheit, Forschungssubvention) hundert mal sinnvoller eingesetzt ist.
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In den USA wurde über Jahrzehnte soviel Geld in die Rüstung gesteckt, dass diese die besten Ingenieure des Landes mit guter Bezahlung ans Land gezogen hat. Die Folge: Der Autobranche und viele zivilen Ingenieurbereiche in denen die USA mal weltführend waren sind alle den Bach runter gegangen.[...]
Quelle?! Ich habe ein halbes jahr bei den Amis gearbeitet und so einige von denen kennengelernt und bin zu mind. 99% sicher, dass das nicht der Grund für die Probleme der Autoindustrie ist...
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Mal abgesehen davon, ob es nun "Hippies"(:nudelholz:) waren die, die Demo durchgeführt haben oder doch eher eine "linke, teilweise anarchistisch orientierte Splittergruppe", offensichtlich hat die Demo was gebracht! Die Leute, ob nun hier im Forum, in der Mensa oder sonst wo, reden drüber und machen sich Gedanken! Und das ist heute leider alles andere als selbstverständlich...
Wir machen uns Gedanken? O.o
Ich dachte wir lästern hier über linke Hippies, die unsere schöne Militärakademie gestört haben
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@Top Gun: wenn Politik nichts auf dem Campus zu suchen hat, wo denn sonst??? Gerade die angehende "geistige Elite" sollte sich doch wohl offen (auch in Form von Demos) mit politischen Themen jedweder Art auseinandersetzen dürfen! Egal, ob es nun verschiedene Meinungen zwischen den Studenten gibt oder nicht!
Politik findet außerhalb des Campus statt. Die "geistige Elite" soll sich auch offen mit den Thematiken auseinandersetzen und diskutieren. Dieses aber außerhalb des Campus. Dresden ist groß genug und besteht nicht nur aus der Universität. Es gibt viele Plätze, wo man demonstrieren kann. Außerdem gibt es den sächsischen Landtag auch in Dresden. Landespolitik vor Ort. Da kann man anfangen, z.B. .
Bildungseinrichtungen, egal ob es Schulen, Hochschulen, Uni's etc. sind, sollten immer politisch neutral sein.
In den Bildungseinrichtungen lernst Du den Grundstein, den Du brauchst. Wie Du Dich weiterentwickelst und was Du daraus machst, das bleibt einem jeden selber überlassen. Die Zeiten, wo die Politik ihre Ideologie in den Bildungseinrichtungen verbreitet sind vorbei, und das ist auch gut so, denn ein jeder muß für sich entscheiden was er will und in welche Richtung er will.
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AUTSCH! Man sollte meinen, dass Studenten einer Universität in der Lage sind sachlich zu argumentieren. Nur zur Erinnerung: "sachlich" bedeutet NICHT in Beleidigungen abzudriften, sich keiner Vorurteile zu bedienen und sich auf F A K T E N zu berufen, die mit B E W E I S E N zu belegen sind (Literaturnachweise, Internetlinks und wertfreie Quellen- also keine POTler Seiten, Websites von radikalen Partein und solche Seiten wie "Schöner leben ohne Bundeswehr"). Den Begriff "argumentieren" zu erläutern ist mir eindeutig zu doof, da das ja jeder vor der 10. Klasse gehört haben muss - und JEDER Student (von Maschinenbauer über Germanistikstudent bis Philosophiestutent) sollte in der Lage sein SACHLICH zu argumentieren. Aber bei einigen, denke ich mir, sie haben alles aus ihrer Abiprüfung in Deutsch vergessen... :cry:
Ganz ehrlich - ich habe schon einen Spaten in der Hand und suche das Niveau. Sollte sich die Argumentation (ach nein, absurde Aneinanderreihung von unhaltbaren Thesen - kurz Läster-Thread) auf dieser Ebende fortsetzen, bin ich dafür den Beitrag zu schließen!
PS: Entschuldigung an jene, welche ernsthaft und ohne Beleidigungen diskutieren wollen.
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noch höher kann man die idealismus-fahne ja gar nich schwenken...:unsure:
Mach das thema zu und dann hat sich das...
[EDIT: Zitat entfernt - Steht doch direkt oben drüber :sleep: -- Caipiranha (http://www.bombentrichter.de/member.php?u=526)]
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Wie beschränkt muss man eigentlich sein um die Konstruktion, Herstellung und Effektivierung (vor allem letzteres ist vom Gedanken her, einfach nur pervers - effektives Töten...klasse) von Waffen zu verteidigen - und dann auch noch mit Argumenten wie "Wirtschaftsstandort Deutschland" und "wenn nicht wir, dann machens andere"?
Auch wenn eine Welt ohne Konflikte auch auf lange Sicht utopisch bleibt und manch Waffeneinsatz durchaus nötig ist und "Sinn" macht (wie kann töten sinn machen), sollte man sich als Student/denkender Mensch doch eine gewisse Moral und Menschlichkeit erhalten. Scheint hier manchen völlig abzugehen...
Machen 200 leopard an Isael Sinn? die ja nicht bekannt sind, für diplomatisches Vorgehen und Toleranz...80 Atombomben in der Türkei, 20 in Dtl.
Eure Bonding Veranstaltung wurde gestört - Hilfe, fangt an zu weinen, ist ja nur 10 mal im Jahr, Leute die gegen Töten und sinnlose Konflikte sind, was ja nicht falsch ist, nur leider etwas argh einseitig von denen diskutiert wird...ja jedenfalls diese Leute (mit ihren verqueren unmenschlichen Vorstellungen) nehmen sich doch die Frechheit heraus und stören eure Geld-kuschelt-mit-armen-Studenten-Veranstaltung-und-rückt-dabei-gleich-noch-das-jeweilige-image-zurecht-ohne-weitere-Kosten ....und das ist ja auch ein beliebtes Argument gegen die Demo...sie hätten euch im Bonding gestört...
Und wer hier anfängt zu argumentieren, die Bundeswehr würde ja zivil ein Haufen tun, weil Feuerwehr und THW damit nicht klarkommen - was denkt ihr, was man mit 32 Milliarden für eine verrückt gut ausgestatte Feuerwehr und THW Mannschaft bekommt...damit lässt sich dann vermutlich einmal jährlich deutschland von hand umgraben...
Der Jahreshaushalt vom THW beträgt 180 Millionen...nur mal so zum Vergleich...gebt denen weitere 5 Milliarden und ihr könnt die Bundeswehr für zivile Zwecke abschalten...
Egal was solls, Maschinenbauer werden weiterhin nutzloseste Errungenschaften verteidigen und geil finden (G36, 12 Zylinder Motoren, Freie Fahrt für freie Bürger auf dt. Autobahnen usw.)
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Und da fragt man sich, weswegen semi-sinnvolle Beiträge gelöscht werden, wenn dann sowas direkt kommen darf, ist ja vollkommen On-Topic und unpolemisch ;)
[edit]Bitte Thread schließen, das hier endet wohl nur in einem gemetzel
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polemisch? hab ich etwa die ecke erwischt, die bei eurem denken ausgeblendet wird? Immer gleich das putzige "bitte schließen".
größtenteils bin ich doch nur auf eure witzigen argumente eingegangen - hier wird die herstellung von waffen in Dtl. verteidigt, hier werden Gewehre als geil! bezeichnet...und hier werden Kriegs- und Waffengegner im gleichen Zug zu Hauptschulniveau herabgestuft...
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@ quidde:
also wenn du so ein moralapostel bist und alles vollkommen politisch korrekt bei dir ist, wie kommt es dann das du das internet benutzt, müsstest du dann nicht im wald leben komplett abgeschlossen von der zivilisation, die ja komplett auf kriegen und Ausbeutung gegründet wurde?:D
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@ quidde:
also wenn du so ein moralapostel bist und alles vollkommen politisch korrekt bei dir ist, wie kommt es dann das du das internet benutzt, müsstest du dann nicht im wald leben komplett abgeschlossen von der zivilisation, die ja komplett auf kriegen und Ausbeutung gegründet wurde?:D
hör doch auf so dahin zu saften, kindchen...ist das alles was dir dazu einfällt? Dann verkriech dich wieder in deine Welt aus Geld, Karriere und Maschinchen...
ich habe sehr wohl realistische ansichten von der welt und weiß dass es so schnell ohne krieg und co nicht gehen wird (im gegensatz zu den von euch geliebten "hippies" für die nur zählt sofort jegliche waffe niederzulegen, der rest kläre sich ja dann doch von selbst), aber die lieben maschinenbauer die sich hier wie immer und jedesmal aufs mieseste ereifern über Leute die sich eine bessere Welt wünschen (auch wenn sie dabei die augen teils zu sehr zu machen) gehen mir auf den senkel...und dann noch faseln, der wirtschaftsstandort, die exportnation deutschland müsse waffen exportieren, damit es ihr gut gänge und schon allein deswegen ist die Industrie ja nicht so schlimm wie alle tun.
oder dass die Waffen an Spezialeinheiten geliefert werden und die ja dann verantwortlich sind, was sie damit anstellen...
so ein opportunes gerede ist absolut symptomatisch für diese Bande hier...wollen wir nicht noch eine diskussion über tempolimits auf dt. autobahnen oder strafsteuern für autos mit mehr als 5 Litern Verbrauch diskutieren? Oder Zwangsabgaben an Umweltorgas für Flüge? Ihr müsst mal von eurem Technikpferd wieder runterkommen und sehen, dass es dazwischen noch Menschen gibt...Ihr lebt in einem scheiss sauberen, relativ freien Land, all das, was ihr fordert und euch scheiss egal ist geht zu Lasten von Ländern und Menschen die sich nicht wehren können.
Ich bin alles andere als von der linken Seite, aber irgendwann muss man mal auch gewisse dinge hinterfragen und trauriger Weise sind es meist nur die linken, die mit extremen Ansichten zu irgendwelchen Themen (sei es Bildung, sei es Krieg, sei es Wirtschaft) ab und zu eine Diskussion anstacheln können, ansonsten würde sich hier 70% der Leute noch weniger Gedanken machen, als ohnehin schon
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@ quidde:
sei so gut und trenne auf: auftrag, konstruktion, fertigung, einsatzzweck, verkauf und verwendung.
der maschbauer steht in der konstrkution und fertigung. der auftrag kommt im regelfall aus der politik, genauso die vorgegebene verwendung. der verkauf unterliegt dem Kriegswaffenkontrollgesetz und wird durch bundesministerien genemigt. und wohin die verwendung führt, gibt schon wieder die politik des jeweiligen staates an.
des weiteren will ich nochmal erinnern, dass waffen nicht nur vom militär genutzt werden sondern auch von sicherheitskräften, wo sie grobgesagt in erster linie eine abschreckungsmaßnahme sind. ich bezweifle stark, dass die polizei die sicherheit aufrecht erhalten könnte, wenn sie nur mit (oder auch ohne?) schlagstöcken ausgerüstet währen.
zusammengefasst: weder löffel, noch messer, noch gabel machen dick...
MfG
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aber klar...natürlich...ein Milliardengeschäft wie die Waffenindustrie wird durch Politik gelenkt...ha..ha..ha!
Lobbyisten + die Industrie selber bestimmen was gebraucht wird und was nicht...
Außerdem ist doch völlig egal, ob der Maschinenbauer nur konstruiert, was ist das denn für eine Antwort...wenn er in solch einer Firma arbeitet und auch maßgeblich an der Entstehung von Waffen und deren Verbesserung mitarbeitet, dann zieht er den Karren mit...daran gibt es nichts zu verteidigen. Warum soll man da bitte etwas trennen? Die Firmen stellen den Mist doch nicht her, weil Leute sich umbringen wollen, sondern weil sie Geld machen - würde man an Waffen kein Geld verdienen, gäbe es auch keine. Die paar Glocks und mp5s für Polizisten sind doch wohl keine Summe, vermutlich kriegt man fürs Jahreswaffenbudget der Polizei nichtmal ein Panzerfahrwerk...
Was kostet dagegen die Munition für Maschinengewehre? Die Bundis unter uns müssten das doch wissen, mir sagte einer neulich, die Kompanie hätte gerne mal in einer Nacht den Gegenwert von einer Million an Munition verballert - und immer schön alles leerräumen, weil nicht verschossen Munition schwieriger zu handhaben und damit teurer ist, als verschossene.
Hört doch mal mit dem Polizeiargument auf, macht euch nicht lächerlich, dafür braucht man keine Multimilliardenindustrie...und Innovationen aus der Waffenindustrie in Zivilprojekten ist doch genauso ein Narrenargument (hat doch sicherlich auch die Rüstungsindustrie begründet, die Argumentation)...das geld was der Staat für Rüstungsaufträge verballert, kann er in Bildung und Forschung stecken, kommen die Innovationen halt gleich aus dem zivilen Sektor
Ach was solls, verteidigt weiter die Waffenindustrie - am besten noch damit, dass doch der arme Maschinenbauer, der bei H&K Waffen konstruiert, ja seine Familie ernähren müsste - naja wenn er damit leben kann, dass das Geld was er dafür bekommt irgendwann mal eine oder mehrere Familien mindestens psychisch zerstören wird.
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@ quidde:
der maschbauer steht in der konstrkution und fertigung. der auftrag kommt im regelfall aus der politik, genauso die vorgegebene verwendung. der verkauf unterliegt dem Kriegswaffenkontrollgesetz und wird durch bundesministerien genemigt. und wohin die verwendung führt, gibt schon wieder die politik des jeweiligen staates an.
Diese Einstellung bedeutet allerdings nichts anderes, als dass man sich vom eigenständigen, kritischen Denken verabschiedet und die Gestaltung der Welt anderen überlässt (hier z.B. dem Staat, der Politik und dem Bundesministerien).
Ohne jetzt irgendwelche Vorurteile bedienen zu wollen: Diese Einstellung scheint bei Ingenieuren (nicht nur in Deutschland) weit verbreitet zu sein:
Whether American, Canadian or Islamic, and whether due to selection or field socialisation, a disproportionate share of engineers seems to have a mindset that inclines them to entertain the quintessential right-wing features of “monism (http://en.wikipedia.org/wiki/Monism)” – ‘why argue when there is one best solution’ – and of "simplism (http://en.wiktionary.org/wiki/simplism)” – ‘if only people were rational, remedies would be simple’.
Quelle: klick (http://en.wikipedia.org/wiki/Salem_hypothesis)
Bestehende Interessenskonflikte werden in dieser Sichtweise nicht wahrgenommen - vielleicht ist dass ja auch einer der Gründe, weswegen es in Deutschland kaum eine ernstzunehmende Interessensvertretung für Ingenieure gibt...
(http://feuerbringer.files.wordpress.com/2009/12/lg_engineer-_poster.jpg)
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wenn die Zombie-Apokalypse kommt werdet ihr für jede Schusswaffe dankbar sein :whistling:
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wenn die Zombie-Apokalypse kommt werdet ihr für jede Schusswaffe dankbar sein :whistling:
Das perfekte Schlusswort, dieser immer "sinnvoller" werdenden Debatte...
[Thread geschlossen]