Bombentrichter
Sonstiges => Jobs, Praktika und Auslandsstudium => Topic started by: Shox on April 04, 2008, 05:53:30 pm
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Ich habe nur mal ne kleine Frage: Wie sieht's denn aus mit der Entlohnung beim Fachpraktikum. Gibt es da Erfahrungswerte, oder sollte man froh sein, wenn man eine Stelle hat?
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Wenn man für die Firma einen Nutzen hat (also z.B. eine bestimmt Aufgabe bearbeitet), gibts im Normalfall auch was.
Also die großen Unternehmen bezahlen was.
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Also es ist natürlich auch ein bißchen davon abhängig, in welche Branche du möchtest. Wenn es nun nicht was ganz ausgefallenes ist, wo es in Deutschland nur zwei unternehmen gibt, die sich damit beschäftigen, dann würde ich von der Meinung: "ich bin froh überhaupt was zu haben" abrücken.
So schlimm ist das wirklich nicht... Wenn du ein kleines bißchen flexibel bist und nicht 10 Fehler ins Anschreiben machst, dann wirst du bestimmt eine Stelle bekommen. (meine Meinung)
Ich weiß ja nicht, ob hier jemand mal ernsthafte Probleme hatte einen Praktikumsplatz zu bekommen, aber an sich dürfte das mehrheitlich nicht der FAll sein.
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Also meine Meinung dazu:
Wenn's nichts/wenig geben wuerde, wuerde ich die Stelle ueberhaupt nicht erst in Erwaegung ziehen. Du bist angehender Ingenieur und nicht angehender Literaturhistoriker!
Wie schon gesagt wurde, wenn man sich nicht vollig deppert anstellt, dann bekommt man als Ingenieur relativ einfach eine Stelle fuers Praktikum. Und meiner Meinung nach sollte man sich nicht mit einfach irgendwas zufrieden geben! Ich war beim Daimler und da gab es wirklich solche und solche Praktikanten, da muss man sich bei einigermassen Noten (Ich wuerde mal wage tippen bis 2,5) echt nicht verstecken!
Auch wenn manche hier vielleicht das Streiten anfangen moegen, dennoch behaupte ich: Das Fachpraktikum (Firma, Ort, Aufgaben) zaehlt spaeter bei Bewerbungen um einen Arbeitsplatz recht viel.
Fazit: Ruhig auch ein paar Bewerbungen an die "Topunternehmen" (so man denn will), ganz grober Richtwert sollte 500EUR sein.
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Beim Fachpraktikum kann ich mich nur anschließen, da müssen einfach 400 Euro plus Unterkunft (in Dresden also entsprechend nur 400) drin sein. Hab gehört Audi zahlt gar 1.000 Euro.
Beim Grundpraktikum sollte man nicht zu viel erwarten und sich freuen, wenn der Chef was aus der Portokasse holt.
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Die gläserne Manufaktur in DD zahl 300,-
Die DEKRA AG zahlt 400,-
Die BMW Group zahlt 880,- (in Leipzig ist es glaub ich etwas weniger und dort auch keine 35h Woche wie in Westdeutschland.
Audi zahlt 650,-
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knapp 400€ Krones (Regensburg), ein ,,kleiner Konzern'' :rolleyes:
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Also meine Meinung dazu:
....nicht angehender Literaturhistoriker!
Wie schon gesagt wurde, wenn man sich nicht vollig deppert anstellt, dann bekommt man als Ingenieur relativ einfach eine Stelle fuers Praktikum....
scheinbar gibts immernoch leute, die denken... n ingenieur is das einzig wahre auf der welt*g* setzt euch mal mit anderen menschen auseinander die einen grandiosen, weniger beachteten job machen... dann fällt euch das auf. ich jedenfalls hab mir das abgewöhnt.
wer als ingenieur n praktikum sucht is selbst schuld:-) erstmal biste noch student und zum richtigen ingenieur fehlt noch ne menge*g* und selbst mitm diplom is man da noch lange nich, wo einen die firma haben will.
nichts desto trotz. man kann auch von 400€ "gehalt", zzgl. n bisschen bafög/unterstützung der eltern+kindergeld gut leben.
ich hab meinen chef damals gesagt, dass ich nur meinen verdienstausfall vom studentenjob raushaben MUSS. ansonsten bin ich ja nich da um geld zu verdienen sondern um was zu lernen und ne geile zeit zu haben.
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Das seh ich anders:
Mit dem Vordiplom und dem Grundfachstudium hat man eigentlich schon genügend Rüstzeug, um für einen Job in unserem Gewerbe fit zu sein, und auch für die Praktikumsfirma Werte zu erwirtschaften ;-) Ich denke dass da eine unterwürfig dankbare Haltung fehl am Platze ist. Ihr leistet was, dann sollt Ihr also auch dafür Geld bekommen. Das ist zum Teil eine Bestätigung für Eure geleistete Arbeit und zum anderen eine Rückversicherung für den Chef, dass Ihr auch Verantwortung im Betrieb übernehmt. Ohne richtige Einbindung ist ein Praktikum meiner Meinung nach, nur halb so viel Wert für Euch.
;-)
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ich hab meinen chef damals gesagt, dass ich nur meinen verdienstausfall vom studentenjob raushaben MUSS. ansonsten bin ich ja nich da um geld zu verdienen sondern um was zu lernen und ne geile zeit zu haben.
so sehe ich das auch.
ich hab für mein praktikum 300 bekommen. quasi verdienstausfall des studentenjobs.
natürlich gibt es auch stellen, die wesentlich mehr zahlen, aber es gibt auch viele gute kleine und mittlere betriebe, die sich praktikanten für soviel geld einfach nicht leisten können, bei denen man aber teilweise mehr lernen kann, als bei einem großen, bekannten betrieb, bei dem man dann letztendlich kaffee kocht...
natürlich sollte man sich nicht komplett verkaufen und gratis arbeiten! ein prof hat mal gemeint, wir sollten mind 250-300 verlangen, alles andere ist ausbeute. wo er sicherlich recht hatte! aber 700 als voraussetzung, halte ich für zuviel...
€: wohl gemerkt, rede auch ich vom fachpraktikum...
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Bei den "Großen" kocht man sicher nicht den Kaffee. Des Weiteren halte es für ein Gerücht, dass man bei mittelständischen Unternehmen zwangsläufig mehr lernt. Informiert euch mal persönlich bei Leuten, die bei einem größen Unternehmen (z.B. Fahrzeughersteller/Zulieferer) ihr Praxissemester absolviert haben. Da ist man "gleichwertiges" Teammitglied und arbeitet im normalen Tagesgeschäft mit. Für die übertragenen Aufgaben und die Verantwortung erhält man dann auch eine angemessene Vergütung (800+)
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Ihr solltet hier mal aufpassen über welches Praktikum ihr redet. Die einen meinen das Grundpraktikum und die anderen das Fachpraktikum.
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Wer hat den was vom Grundpraktikum gesagt? :huh:
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mh ok dann habe ich da einige Sachen wohl falsch gesehen. Aber 400 fürs Praxissemester? Die meisten machen das doch nicht in DD. Also da sollte das Gehalt gut zum Leben reichen.
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Des Weiteren halte es für ein Gerücht, dass man bei mittelständischen Unternehmen zwangsläufig mehr lernt.
[...]Da ist man "gleichwertiges" Teammitglied und arbeitet im normalen Tagesgeschäft mit. Für die übertragenen Aufgaben und die Verantwortung erhält man dann auch eine angemessene Vergütung (800+)
zum ersten teil: das habe ich auch nicht behauptet, genau wie ich nicht behauptet habe, das man da grundsätzlich kaffee kocht....
im allgemeinen ist man überall "gleichwertiges" mitglied. dennoch bist du überhaupt nicht ausgebildet. soviel geld halte ich bei jemanden ohne abschluss für unangemessen...
@kessel: ja, ich habe mich informiert... außerdem habe ICH mein fachpraktikum schon hinter mir, so wie alle anderen aus meinem jahrgang. und mit einigen unterhält man sich auch über das gehalt. natürlich gibt es auch viele, die mehr verdient haben, aber es gibt auch sehr viele, die nicht mehr als 300 bekommen haben... auch außerhalb von dresden bekommt man bafög oder geld von den eltern (meist, ich weiß auch, dass es oft nicht greift, die brauchen dann natürlich noch mehr) und den rest muss das praktikum auf jeden fall ausgleichen!
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dennoch bist du überhaupt nicht ausgebildet. soviel Geld halte ich bei jemanden ohne Abschluss für unangemessen...
Na das sehe ich mal ganz anders. Denn im Normalfall hast du das Praktikum im 7. Semester. Zu diesem Zeitpunkt bist du im Besitz eines Vordiploms (also cand. Ing) plus abgeschlossenem Grundfachtstudium. Ergo, vom Basis-Wissensstand bist du absolut gleichwertig. Was natürlich den Praktikanten vom angestellten Ingenieur noch unterscheidet ist der Tiefe Einblick in spezielles Fachwissen, inklusive Bauchgefühl für Pi mal Daumen, UND die Erfahrung im Umgang mit Menschen (Mitarbeiterführung/ Diskussion). Das stellt also für sich schon einmal einen beachtlichen Wert da. Was du letztendlich damit anfängst, ist deine Sache...
Letztendlich sollte jeder mit diesem Rüstzeug in der Lage sein, für eine Firma Werte zu schaffen. Und dieses auch bei Bedarf vergütet zu erhalten. Wenn einer etwas altruistisch angehaucht ist, und Ostfirmen durch kostenlose Zuarbeit unterstützen will, dann soll er das von sich aus gerne tun ;-) Sollte aber beim Einstellungsgespräch der Chef generell versuchen, gegen dich den Lohn zu drücken, oder einen kompletten Gehaltsverzicht als Bedingung für das Praktikum zu machen, dann ist da gewaltig was faul.
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ich sehe das wie pruefi! war in der schweiz bei ner größeren firma (kaffee habe ich kurioserweise trotzdem nur für mich selbst gekocht ;) ) dort war ich allein für mein projekt verantwortlich; gehalt lag weit über dem was bisher genannt wurde. möchte aber auch sein bei ner 40h woche :)
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hmmm
da haben wohl sowohl kommilitonen als auch ich, irgendwas falsch gemacht... denn eigentlich hat doch jeder ne 40h woche (oder auch mal ne 39h/woche)...
und nur falls es immernoch falsch rüber kommt:ich hab auch keinen kaffee gekocht! ;)
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hmmm
da haben wohl sowohl kommilitonen als auch ich, irgendwas falsch gemacht... denn eigentlich hat doch jeder ne 40h woche (oder auch mal ne 39h/woche)...
und nur falls es immernoch falsch rüber kommt:ich hab auch keinen kaffee gekocht! ;)
40h-Woche :w00t: :w00t: :w00t: :w00t:
Ich hab ne 35h-Woche und kriegt trotzdem fast soviel wie bei den großen Automobilherstellern in München und Stuttgart
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Wer kann, der kann...
Das Glück ist dem Tüchtigen hold - oder so :)