Bombentrichter
Archiv => 3./4. Semester => Prüfungen/Testate 3./4. Sem. => Topic started by: Blüm on February 08, 2007, 09:51:13 pm
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habe mal begonnen paar klausuren durchzurechnen, jedoch sind mir beim abgleich der lösungen eventl. fehler ins auge gestochen.
ET_Klausur_WS0506_LoesungA:
2a) die formel habe ich auch, aber es kommt 10,8 ohm raus (vlt. schreibfehler)
2e) anfang habe ich auch, aber muss man RL nicht mal 2 nehmen, sind ja 2 kupferleitungen?
mal sehen, vlt. finde ich noch was. kann auch sein täusche mich
mfg blüm
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stimmt , die fehler sind mir auch aufgefallen.....
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habe mal begonnen paar klausuren durchzurechnen, jedoch sind mir beim abgleich der lösungen eventl. fehler ins auge gestochen.
ET_Klausur_WS0506_LoesungA:
2a) die formel habe ich auch, aber es kommt 10,8 ohm raus (vlt. schreibfehler)
2e) anfang habe ich auch, aber muss man RL nicht mal 2 nehmen, sind ja 2 kupferleitungen?
mal sehen, vlt. finde ich noch was. kann auch sein täusche mich
mfg blüm
Hallo Blüm,
die Musterlösung von Aufgabe 2a ist richtig gerechnet. Du hast die KILO-Ohm übersehen, und die 0,8 Ohm, die bei Dir zu den 10 Ohm dazukommen, sind in Wirklichkeit 800 Ohm.
Aufgabe 2e ist verwirrend formuliert, aber letzten Endes auch richtig. Bei derartigen Unklarheiten würde ich die Betreuer während der Klausur ansprechen, dafür sind sie ja auch da.
Die Leitung besteht laut Zeichnung aus Hinleiter und Rückleiter, das sind die zwei Leiter. Gefragt ist allerdings nur nach dem Widerstand RL, d. h. dem Widerstand eines Leiters.
Grüße vom Hochbett
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habe mir das jetzt nochmal mit klaren, ausgeschlafenen kopf angeschaut und festgestellt, hast recht.
naja, habe mich mal wieder blamiert.
kann geschlossen bzw gelöscht werden.
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Hallo, ich habe mal ne Frage zur ET Klausur WS0506 zur Aufgabe 6c! Das ergebnis in der Musterlösung lautet 82,7mH aber ich komme immer wieder auf 47,7mH! Ich kann auch nicht nachvollziehen wie sie dort gerechnet haben! bitte um Hilfe
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Hallo, ich habe mal ne Frage zur ET Klausur WS0506 zur Aufgabe 6c! Das ergebnis in der Musterlösung lautet 82,7mH aber ich komme immer wieder auf 47,7mH! Ich kann auch nicht nachvollziehen wie sie dort gerechnet haben! bitte um Hilfe
Na du nimmst einfach den Spannungsteiler. U2 fällt an R ab, U1 an der Induktivität (w*L) und an R. Wichtig ist, die Impedanz aufzustellen. R und L zusammen ergeben dann in der komplexen Ebene Z. Durch den Dreieckssatz kommt dann die Wurzel mit rein. Versuchs einfach mal so nachzuvollziehen.
MFG
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Hallo, ich habe mal ne Frage zur ET Klausur WS0506 zur Aufgabe 6c! Das ergebnis in der Musterlösung lautet 82,7mH aber ich komme immer wieder auf 47,7mH! Ich kann auch nicht nachvollziehen wie sie dort gerechnet haben! bitte um Hilfe
Das Zeichen (_) soll eine komplexe Zahl andeuten.
Nach der Spannungsteilerregel gilt:
U2(_) = R/(R+jwL) * U1(_)
Diese Regel gilt für die komplexen Zahlen. Du willst aber etwas über die Effektivwerte
wissen. Die Effektivwerte sind die Beträge der komplexen Zahlen. Durch Betragsbildung beider Seiten der Gleichung erhältst Du:
|U2(_)| = |R/(R+jwL)| * |U1(_)|
Der Effektivwert U2=|U2(_)| soll halb so groß sein wie der Effektivwert U1=|U1(_)|, da der Transformator U1=12 V ausgibt, die Glühlampe aber nur U2=6 V bekommen soll. Durch Einsetzen von U2/U1 = 1/2 ergibt sich:
1/2 = |R/(R+jwL)| = |R| / |R+jwL| = R / sqrt(R^2+(wL)^2)
Hier darf man nicht den Fehler machen und das j einfach ignorieren. "Intuitive" Ansätze wie R=wL o. ä. sind falsch. Nach Auflösen der Wurzel erhältst Du für L den angegebenen Wert.
Grüße vom Hochbett
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Bitte aufpassen!! In der Lösung der Konsultation wo diese Aufgabe auch gerechnet wurde, wurde ein Fehler gemacht.
U2= R/sqr(R^2+(wL)^2) * U1 ist falsch. Richtige Lösung siehe Hochbett.
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Bitte aufpassen!! In der Lösung der Konsultation wo diese Aufgabe auch gerechnet wurde, wurde ein Fehler gemacht.
U2= R/sqr(R^2+(wL)^2) * U1 ist falsch. Richtige Lösung siehe Hochbett.
Die Formel in der Konsultation stimmt (ist dieselbe wie hier), aber bei der abschließenden Rechnung wurde das Wurzelzeichen vergessen.
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Okay, erst rechnen dann meckern hab es gesehen.
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servus,
bin grad an der 2. czarske-klausur, aufgabe 11 mit dem FI-schutzschalter.
bei teilaufgabe c zur nachprüfung der induzierten spannung: welche fläche muss ich verwenden? die "innenfläche" des ringkerns, oder die schnittfläche, sprich d*h?
danke euch und schönen sonntag noch!
greetz
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Die Schnittfläche also h*d.
Kann mir jemand das nochmalmit den Bandpass, Bandsperre, Teifpass und Hochpas erklären? Bei 6f wird es gefragt. Denke mal das es ne Bandsperre ist, wegen der Resonanzfrequenz die entgegenwirkt.
Aber so richtig zufrieden bin ich nich.
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Die Schnittfläche also h*d.
Kann mir jemand das nochmalmit den Bandpass, Bandsperre, Teifpass und Hochpas erklären? Bei 6f wird es gefragt. Denke mal das es ne Bandsperre ist, wegen der Resonanzfrequenz die entgegenwirkt.
Aber so richtig zufrieden bin ich nich.
Ein- und Ausgangsgrößen
Bei den verschiedenen Filtertypen kannst Du Dir eine elektronische Schaltung vorstellen, die eine Eingangsgröße und eine Ausgangsgröße hat.
Ein- und Ausgangsgrößen können Ströme und Spannungen sein. Auch kann eine "Mischung" vorliegen mit einem Stromeingang und einem Spannungsausgang.
Die Schaltung selbst soll linear und zeitinvariant sein. Eine Schaltung, die ausschließlich aus RLCÜ (Widerstände, Spulen, Kondensatoren, Übertragern) besteht, ist linear und zeitinvariant.
Eingangsgröße: U1(_)(w)
Ausgangsgröße: U2(_)(w)
w soll die Kreisfrequenz 2*pi*f sein
Der Unterstrich soll andeuten, daß komplexe Zahlen vorliegen.
*Übertragungsfaktor*
Um das Verhalten der Schaltung vollständig zu charakterisieren, genügt es, das Verhältnis von Ausgangsgröße zu Eingangsgröße für jede Frequenz anzugeben. Das ist die sogenannte Übertragungsfunktion:
H(_) = U2(_)(w) / U1(_)(w)
Wir wollen nicht die gesamte Schaltung charakterisieren, sondern es geht nur darum, welcher Filtertyp vorliegt. Dazu genügt es, sich den Betrag H von H(_) anzusehen.
Die Beschränkung auf den Betrag H von H(_) bedeutet, daß man zeitliche Verschiebungen zwischen Ein- und Ausgangssignal - das heißt letztlich Verzögerungen innerhalb der Schaltung - nicht betrachtet.
H = 5 bedeutet, daß der Effektivwert U2 der Ausgangsspannung fünfmal so groß ist wie der Effektivwert U1 der Eingangsspannung.
H = 0.2 bedeutet, daß nur ein Fünftel der Eingangsspannung am Ausgang herauskommt.
Liegt eine "Mischschaltung" (Eingang ist ein Strom, Ausgang ist eine Spannung) vor, so hat der Übertragungsfaktor eine Einheit. Der Begriff der "Verstärkung" ist nicht mehr so intuitiv, aber trotzdem können am Ausgang der Schaltung große oder kleine Werte rauskommen.
_Tiefpaß:_ Ein Tiefpaß ist dadurch gekennzeichnet, daß H(w) bei tiefen Frequenzen groß ist und bei hohen Frequenzen klein. Der Name kommt daher, daß Signale mit TIEFen Frequenzen, die Schaltung PASSieren können.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:TP100Hz_doppel_log.png
_Hochpaß:_ Ein Hochpaß liegt vor, wenn nur Signale mit hohen Frequenzen die Schaltung passieren können, Signale mit tiefen Frequenzen jedoch nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Filter.png
_Bandpass:_ Ein Bandpass liegt vor, wenn die Schaltung nur Signale mit Frequenzen in einem bestimmten Bereich durchläßt, alle anderen jedoch nicht. Die Grenzen müssen nicht scharf sein. Es kommt nur darauf an, daß H einen Buckel hat. (Irgendwo ist H groß; links und rechts davon ist H klein).
_Bandsperre:_ Eine Bandsperre liegt vor, wenn alle Signale die Schaltung passieren, außer solche in einem bestimmten Frequenzbereich. H ist demnach überall groß, außer in einem bestimmten Bereich, wo es minimal wird.
Bei Aufgabe 6f ist U die Eingangsgröße und I die Ausgangsgröße, und es geht um I/U.
In Aufgabe 6e ergibt sich, daß I sowohl für hohe Frequenzen (wegen des Kondensators mit Z=1/(jwC)) als auch für tiefe Frequenzen (wegen der Spule) unendlich groß wird.
Für "mittlere" Frequenzen - insbesondere für 50 Hz - wird I minimal.
Demzufolge liegt eine Bandsperre vor.
Grüße vom Hochbett
PS:
Beispiel für eine nichtlineare Schaltung: Gleichrichterschaltung, Quadrierschaltung
Beispiel für eine zeitvariante Schaltung: Schaltung, bei der man während des Betriebes ein Bauelement umlötet oder (realistischer): Schaltung, bei der die Bauelementegrößen von der Temperatur abhängen und sich daher mit der Zeit ändern.
PPS: Wie kann ich hier eigentlich Fettdruck aktivieren oder unterstreichen?
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Ich habe mal ne Frage zur Klausur vom SS06
Aufgabe 11 a) und d), kann es sein das di Ergebnisse nicht stimmen?
Ich habe bei der a) etwas um die 85 mT raus und bei der d) ca. 865H raus?
Wenn ich die Zahlen so in die Formeln einsetze wie sie dort stehen komm ich auch nicht auf die Ergebnisse.
Es wäre nett wenn mir einer helfen könnte
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Nee die Werte stimmen 100pro. Welche Einheiten hast denn genommen? I in A oder mA und die Längenangaben in m oder cm? Das wäre ne fehlerquelle bei Aufgabe a.
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Hallo!
Kann mir bitte einer die Aufgabe 8 b) aus der Czarske Klausur 2006/2 erklären. Ich habe die komplexen Zahlen eigentlich wie in Mathe dividiert, kommt leider etwas anderes raus...
(a+bi)/(c+di) = (ac+bd)/(c^2+d^2) + i * (bc-ad)/(c^2+d^2)
Danke
Hat sich schon erledigt, hatte eine falsche Impedanz aufgestellt...
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Versuch doch sowas mit den Rechner auszuwerten, der GTR müßte es eigentlich können. Das spart Zeit und is sicher.
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Servus,
hab ein Problem mit der 6a vom SS06.
Müsste die Formel nicht wie im anhang aussehen....?
Danke
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Jaein ... gefragt ist nur der Leitwert irritierend steht aber was von Admittanz da,also Scheinleitwert. Die Formel für die Admittanz hast du richtig im Anhang beigefügt. Ist anscheinend nur komisch ausgedrückt in der Aufgabenstellung.
Die Formel belegt es aber ist so ein Strich unter den Y, der Scheinleitwert wird ohne den Strich angegeben.
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Jaein ... gefragt ist nur der Leitwert irritierend steht aber was von Admittanz da,also Scheinleitwert. Die Formel für die Admittanz hast du richtig im Anhang beigefügt. Ist anscheinend nur komisch ausgedrückt in der Aufgabenstellung.
Die Formel belegt es aber ist so ein Strich unter den Y, der Scheinleitwert wird ohne den Strich angegeben.
Hallo Zaubi,
der Strich deutet an, daß eine komplexe Zahl gefragt ist, ohne Strich ist der Betrag gemeint.
Die Aufgabe zeigt an einem Beispiel, was bei der Blindleistungskompensation passiert:
Die Bauelemente R || L stellen eine ohmsch-induktive Last dar, wie sie beispielsweise bei einem Motor vorkommen kann. Legt man eine Spannung U an die Parallelschaltung von R und L an, so ziehen beide Bauelemente Strom:
Der Strom, der durch R geht, wird in Wirkleistung, d. h. in den Antrieb der Maschine, umgesetzt. Der Strom, der durch L geht, wird nicht in Wirkleistung umgesetzt. Er lädt die Spule mit Energie auf (Spulenenergie E=1/2 L I²), und anschließend entlädt sich die Energie wieder ins elektrische Netz. Beim Nulldurchgang I=0 des Stromes, ist die Spulenenergie gleich Null.
|IR(_)+IL(_)| ist größer als |IR(_)| alleine. Die Spule bewirkt, daß die elektrischen Netze aufwendiger gebaut werden müssen und höhere Ströme aushalten können müssen.
Um den Blindstrom (IL(_)) zu vermeiden, schaltet man einen Kondensator parallel zum L.
Der Trick dabei ist, daß bei geschickter Wahl von C nicht mehr das Netz den Blindstrom der Spule liefert, sondern dieser Strom direkt aus dem Kondensator kommt.
Denn wie Aufgabe d) zeigt, gehen IL(_) und IC(_) immer in die entgegengesetzte Richtung. Wenn beide gleich groß sind, fließt der Spulenstrom gewissermaßen aus dem Kondensator raus und dann rein in die Spule. Auch die in der Spule gespeicherte Energie wechselt in den Kondensator und dann wieder zurück.
Grüße vom Hochbett
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Ja ist richtig Hochbett, wollte aber nur verdeutlichen das Admittanz und komplexer leitwert doch nicht ganz dasselbe sind wie es in der Aufgabenstellung steht. Aber danke für die super Erklärung der Blindleistungskompensation, wieder was verstanden:-)
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Stimmt bei der Klausur ET 2001 vom Prof. Büchner Aufgabe 3e der Wirkungsgrad?
Wenn ich den zweiten Lösungsweg nachrechne komme ich auf ein n=0,5769.
Beim ersten Lösungsweg wird anscheinend mit dem Spannungsquellenersatzschaltbild gerechnet, müsste da nicht mit Uq,ers gerechnet werden, also 183,33V an Stelle von 220V? Damit käme man auch auf n=0,57. Der höhere Wirkungsgrad würde ja auch Sinn machen, da der Verbraucherwiderstand größer ist als der zusammengefasste Innenwiderstand des aktiven Zweipols.
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dein Ergebnis stimmt, kommt in etwa 0,58 raus. Genutzt wird die Leistung des passiven Zweipols. Die Leistung des Netzwerkes setzt sich aus der des aktiven und des passiven Zweipols zusammen. Also 5Ohm/8,66Ohm = 0,58.
Und ja du hast auch recht, muß Uqers genommen werden, wird ja auch mit Ri gerechnet. Dann haut es auch wieder mit den Werten hin. Naja kann jeden mal passieren.